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11Sep
Drawdown: Der beste Zeitpunkt zum Einsteigen?
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Guten Tag an alle Mitlesenden und willkommen an alle, die uns noch nicht kennen,

unser Blog lebt! Im Rahmen unser zeitlichen Möglichkeiten versuchen wir Sie, liebe Leser, über relevante Themen aus dem Bereich Algo-Trading zu informieren. Denn uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass Sie verstehen, was wir tun bzw. dass Sie wissen, was mit Ihrem Geld passiert und warum etwas so eintrifft, wie es eintrifft. Zwar handeln unsere Handelssysteme vollautomatisch, das ist richtig. Trotzdem sind wir davon überzeugt, dass ein solides Grundlagenwissen nicht schadet. Natürlich beeinflusst das Lesen unser Blog-Artikel nicht die Performance Ihrer Handelssysteme. Sie können unsere Systeme, den richtigen Support durch unser Team und allgemeine Risikomanagement-Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso erfolgreich bedienen wie jemand, der in der Algo-Trading-Szene beruflich tätig ist. Und somit auch die gleiche Performance erzielen.

Wer jedoch über den Tellerrand hinausschauen möchte oder schlichtweg verstehen möchte, was genau wir hier machen: der ist hier richtig.

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, warum der Drawdown eines Handelssystems mitunter der beste Grund sein kann, gerade zu diesem Zeitpunkt das Handelssystem zu erwerben.

Was Drawdown bedeutet (vor allem für uns!)

Der Drawdown ist ein schwieriges Thema für etliche Trader. An ihm scheitern die meisten Anfänger, ob im Algo-Trading oder in der manuellen Variante. Aber auch Profis müssen sich und Ihre Psyche immer wieder darauf trainieren: es gibt einen Drawdown, es wird Ihn geben und er begleitet einen sein ganzes Trader-Leben lang.

Beispielhafter Drawdown im GBP King.

Drawdown meint dabei nichts anderes als eine Verlustphase, angegeben in Prozent oder als absoluter Betrag in Relation zum Lot, dem gehandelten Volumen. Das heißt, dass wenn wir uns beispielsweise unser Handelssystem HeavyWolf anschauen, dieses einen maximalen Drawdown von 259 € pro 0,1 Lot (10000 Einheiten der Basiswährung) auf 9 Jahre verteilt aufweist. Das System hat also in einer gewissen Zeitspanne bis zu einem Verlust von 259 € immer tiefere Tiefs gebildet. Der Trend war fallend.

Der maximale Drawdown variiert dabei stark nach Handelssystem. Denn jede Strategie verfolgt ihren eigenen technischen Analyse-Ansatz. Wichtig ist nur, dass die Strategie ein gesundes Chance-Risiko-Verhältnis aufweist. Das bedeutet, dass wenn eine Strategie lange und/oder starke Verlustphasen aufweist, Sie auch ebenso prägnante Positivtrends in der Performance aufweisen sollte. Nur dann kann die Performance auf lange Sicht stimmen!

Warum Drawdowns in der technischen Analyse ihre Daseinsberechtigung haben

Wieso gibt es überhaupt Drawdowns? Muss das sein? Gibt es nicht auch Strategien ohne nennenswerte Performance-Rücksetzer? Die Antwort darauf ist recht klar, denn auf lange Sicht erlebt so ziemlich jede Strategie einen Drawdown, einfach deshalb weil die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinntrade nie bei 100 % liegt. In der technischen Analyse von Chart-Mustern spielen wir Wahrscheinlichkeiten zu unseren Gunsten aus. Nie aber ist es vollkommen sicher, wie sich ein Wert entwickelt, weshalb eine Strategie und ein darauf basierendes Handelssystem niemals ohne Drawdown auskommen werden.

Merken Sie sich also, dass der Drawdown etwas ganz Normales ist. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, wenn Ihre Strategie nicht immer nur einen steigenden Trend aufweist. Zeit, Mathematik und die Erfahrungen der letzten Jahre sind auf Ihrer Seite! On top kommt noch, sollten Sie ein Handelssystem von Algo-Camp besitzen oder mit dem Gedanken spielen, eines zu erwerben, dass wir von Algo-Camp diejenigen sind, die sich Sorgen machen. Das heißt: wir prüfen jeden länger anhaltenden Drawdown unserer Systeme für unsere Kunden. Wir ermitteln dabei, ob es sich aus den Erfahrungswerten heraus um einen Drawdown handelt, der ein
natürliches Muster für die vorliegende Strategie aufweist oder ob wir eingreifen müssen. Wir bieten Ihnen sogar Updates für Ihre Strategien an, mit denen wir flexibel auf aktuelle Gegebenheiten reagieren können. Solch eine umfassende Pflege Ihrer Systeme erhalten Sie nur bei Algo-Camp!

Wie man mit Verlustphasen umgeht

Wir verweisen an dieser Stelle gerne einmal auf unser Handelssystem GBP King und einem Drawdown dieser Strategie, der viele unserer Kunden verunsichert hat. Dazu haben wir selbstverständlich ebenfalls aufgeklärt und geprüft, damit Sie Ihr Depot in Sicherheit wissen. Auch einen entsprechenden Artikel haben wir veröffentlicht.

Dieses Beispiel zeigt recht eindeutig, wie sehr eine Verlustphase auf die Psyche schlagen kann. Die Frage beim Money- und Risikomanagement ist deshalb nicht nur, ob Ihr Depot den historisch maximalen Drawdown eines Handelssystem aushält, sondern, dass Ihre Nerven mitspielen! Denn wenn Sie emotional einen gewissen Kapitalverlust nicht verkraften, nützt Ihnen ein demgegenüber potentiell höherer Gewinn auch gewiss wenig.

Das ist einer der Gründe, warum wir überhaupt verschiedene Handelssysteme anbieten. Wir könnten schließlich auch einfach sagen, dass wir dasjenige mit der besten Performance reinstellen. Das wäre, die Algo-Signale außen vor gelassen, momentan der Money Maker. Aber das würde wenig Sinn ergeben. Denn jeder Trader präferiert eine andere Art und Weise, wie ein System handeln soll. Das fängt dabei an, dass manche es nicht sehen mögen oder können, wenn Ihr Handelssystem mehrere Tage hintereinander einfach keine Positionen eröffnet, und geht bis dahin, dass sich manche Algo-Trader eben lieber einen geringeren Drawdown von ihrem System wünschen und dafür in Kauf nehmen, dass sie weniger Gewinn erwirtschaften. Dass solche Entscheidungen und Schlüsse nicht immer ganz rationaler Natur sind, versteht sich von selbst. Es sind eben die individuellen Emotionen wie die Nervenstärke eines Traders, die hier eine Rolle spielen.

Deswegen können wir jetzt kein Pauschalurteil darüber abgeben, wie Sie mit dem Drawdown umzugehen haben. Wir können nur mit den sachlich-nüchternen Betrachtungen argumentieren, die uns die technische Analyse und ihre mathematischen Ansätze liefert. Eine Art und Weise, den Drawdown zu sehen, möchten wir Ihnen aber unter der folgenden Überschrift zeigen. Nämlich kann er durchaus als Chance begriffen werden!

Inwiefern Sie aus dem Ganzen einen Vorteil für sich ziehen können

Viele Trader sind wie gesagt verunsichert, wenn Sie mit einem länger anhaltenden Drawdown konfrontiert werden. Nun versetzen wir uns in die Lage eines Interessierten, der sich mit dem Algo-Trading auseinandersetzt und auf diese Weise Geld verdienen möchte. Er sucht nach einem Handelssystem und landet – wie könnte es anders sein – beim besten Anbieter auf diesem Gebiet, den wir kennen: uns ;).

Nun sieht der potentielle Algo-Trader, dass Handelssystem A und B eine gute Performance aufweisen und sich momentan sehr gut entwickeln, aber Tradefrequenz (wie oft wird gehandelt) und gehandeltes Forex-Paar nicht seinen Vorlieben entsprechen. Handelssystem C hingegen bietet auf Dauer gesehen eine noch bessere Performance, die den Interessierten absolut verblüfft. Zudem stimmen auch alle anderen Parameter mit seinen Vorstellungen überein. Nur leider befindet sich Handelssystem C gerade in einer starken Drawdown-Phase, die zwar eigentlich noch gar nicht dem maximalen historischen Drawdown entspricht, unsere Testperson jedoch extrem verunsichert. Er nämlich denkt Dinge wie, dass das System nun nicht mehr profitabel sei, seine besten Tage hinter sich habe und nun überhaupt nur noch eine reine Kapitalvernichtungsmaschine sei.

Rational ist das nicht, denn auf Dauer gesehen ist dieses System für unseren potentiellen Käufer das weitaus bessere. Aber es ist eine Situation, die so oder ähnlich oft vorkommt. In der Tat nämlich werden Systeme in einer Verlustphase weniger häufig erworben als Systeme, die sich in einem Aufwärtstrend befinden. Und das ganz unabhängig von der Performance der letzten Jahre. Irrational verhakt sich der Käufer in einer Momentaufnahme und trifft im Ernstfall eine

Entscheidung, die ihm zwar nicht das Genick bricht, denn alle unsere Handelssysteme sind auf ihre Weise gut, sonst würden wir sie Ihnen schließlich nicht anbieten. Aber im Ernstfall entgehen Ihnen empfindliche Summen, und das wollen wir nicht.
Das Beispiel unseres künftigen Algo-Traders geht so aus, dass er Handelssystem A erwirbt und schon bald in die Drawdown-Phase dieses Systems gerät. Denn: jedem Aufwärtstrend folgt ein (ob großer oder kleiner) Abwärtstrend. Auf Dauer immer nur Gewinne gibt es nicht! Handelssystem C hingegen hat seine Drawdown-Phase kurz nach diesem Zeitpunkt hinter sich. Es gelangt in einen längerfristigen Aufwärtstrend.

Und dieses Muster ist wiederholbar. Denken Sie daran, was auf einen Aufwärtstrend folgt und im Umkehrschluss, was auf einen Abwärtstrend folgt! Gehen Sie logisch vor! Handeln Sie rational! Nur so können Sie Ihre emotionsgesteuerten und irrationalen Entscheidungen überwinden.

Warum ausgerechnet wir Ihnen das sagen?

Wir finden, dass diese Frage berechtigt ist. Welches Interesse haben ausgerechnet wir daran, Ihnen nahezulegen, sich auch mit Handelssystemen zu beschäftigen, die sich in einer aktuellen Verlustphase befinden und somit auf den ersten Blick erst einmal unattraktiv für Sie erscheinen mögen? Neben unserem grundlegenden Interesse daran, Sie wie zu Beginn gesagt über das Thema Algo-Trading im Allgemeinen zu informieren, hat uns nämlich unsere jahrelange Kundenerfahrung dazu bewegt, diesen Artikel zu schreiben.

Unsere Erfahrungen im nachhaltigen Kundensupport zeigen uns: die Anfangsphase eines Algo- Traders ist die kritischste. Zunächst ist die Euphorie, die mit einem System verbunden wird, groß. Und wir sagen mit Überzeugung, dass Sie das auch sein darf! Wir von Algo-Camp legen selbst unser Echtgeld in unsere Handelssysteme an und lassen es automatisiert traden. Das wie auch die Performance jeder einzelnen Strategie sind getracked und verifiziert (siehe myfxbook.de). Es lässt sich also offenkundig gutes Geld mit dem Algo-Trading verdienen.

Nur leider kommen einige gar nicht in den Genuss, die Gewinne aus dem Algo-Trading irgendwann überhaupt Realität werden zu lassen!

Es ist zunächst mehr als verständlich, dass Sie als Erwerber eines Systems erst einmal Vertrauen in Ihr Produkt und damit gleichzeitig in uns gewinnen müssen. Das gestaltet sich schwierig, wenn es gleich nach dem Kauf bergab mit der Performancekurve und Ihrem Depot geht. Viele Trader sind dann enttäuscht bis sauer, hinterlassen noch ein paar wütende Kommentare auf unseren Social-Media-Plattformen und kehren dem Algo-Trading ein für allemal den Rücken zu. Und das ist dann das Ende der Geschichte. Was schade ist, denn diesen Fällen, entgeht eine große Chance!

Wir möchten diesen Effekt abmildern oder es zumindest versuchen. Deshalb informieren wir Sie so oft über das Thema Drawdown und in diesem Fall, wie Sie ihn zu Ihrem Vorteil nutzen können. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, Vertrauen in Ihr Handelssystem und unsere Arbeit zu bekommen. Deshalb: handeln Sie rational und bedacht. Seien Sie sich sicher, dass Drawdowns kommen werden und im schlimmsten Fall am Anfang. Das ist besonders ärgerlich, da ihr Anfangskapital direkt geschmälert wird und Sie somit weniger Handelsvolumen für die besseren Tage haben. Umgehen können Sie das in vielen Fällen nur, wenn Sie es in Betracht ziehen, ausgerechnet in der Verlustphase eines Systems einzusteigen, um die nächste Aufwärtsphase mit erhöhter Wahrscheinlich schon bald zu erwischen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg sowie ein glückliches Händchen! Aber denken Sie immer daran: auf Dauer gesehen nähern Sie sich der Durchschnittsperformance einer Strategie sowieso an, das ist eine mathematische Gewissheit! Es ist letztendlich nur eine Sache der Emotionen.

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21Mrz
Myfxbook – Expert Advisor Verifizierung
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Trading ist ein großes Spiel voller Zahlen, Auswertungen und Statistiken. Hier gibt es eigentlich kein „zu viel“! Wenn wir aber ehrlich sind, dann haben wir als Trader (Algo-Trader und manueller Trader) andere Dinge zu tun als diverse Kennzahlen auszurechnen. Wir wollen durch die Charts reiten und aktiv am Markt sein (kaufen, verkaufen, Stop Loss nachziehen usw.). Die Arbeit können wir uns hier abnehmen lassen von Myfxbook.

Myfxbook ist ein kostenfreies Analyse-Onlinetool, um seine Trades automatisiert auszuwerten und um seinen Trackrecord zu verifizieren. Myfxbook wird sowohl für manuell gehandelte Konten verwendet als auch für Konten, auf denen ein oder mehrere Expert Advisor laufen.

Automatische Analyse und Kennzahlen

Myfxbook Statistik

Mit Myfxbook können Sie sich das manuelle Ausrechnen von Kennzahlen sparen. Sie verbinden einfach Ihr MetaTrader-Konto mit Myfxbook und das wars auch schon. Alle paar Minuten werden dann die Trades und Orders übermittelt. Myfxbook berechnen nun fortlaufend automatisch alle Kennzahlen.

Profit Faktor, Sharpe Ratio, Standard Deviation, Best Trade, Worst Trade und zahlreiche weitere Kennzahlen.

Expert Advisor bzw. Konten verifizieren

Besonders für unseren Bereich ist die Verifizierung von EAs bzw. von Tradingkonten interessant. Wenn Sie mit der Überlegung spielen sich einen Expert Advisor zu kaufen, dann haben Sie es nicht einfach. Sie sehen zahlreiche Handelssysteme für wenige Euros bzw. Dollar und eins sieht besser aus als das andere. „100% monatlich und einen max. Drawdown von 0,5 %!“

Beispiel Starter-Box EA

Sie werden hierbei sehr wahrscheinlich zahlreiche „Super-Expert Advisor“ finden die einen traumhaften Backtest hingelegt haben. Das Problem: Von Analysen, Auswertungen oder von Backtests können wir uns noch nichts kaufen. Viel interessanter sind die Ergebnisse im Live-Modus. Funktioniert das Handelssystem auch in der Zeit nach der Programmierung/Entwicklung? Lässt sich das Handelssystem unter echten Marktbedingungen profitabel betreiben? Und die Frage aller Fragen: Ist der Backtest echt oder eine Fälschung?

Wenn das Handelskonto vom Expert Advisor mit Myfxbook verbunden ist, dann können Sie die Ergebnisse überprüfen und sich ein Bild von dem Live-Trading machen.

100% Fälschungssicher?

Myfxbook hat sehr viele Überprüfungen eingebaut um sicherzustellen, dass der Benutzer keine falschen Daten übermitteln kann. Uns ist derzeit keine offene Lücke bekannt, um bei Myfxbook zu betrügen. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Ergebnisse bei Myfxbook zu 100% echt sind.

Besonders vorsichtig sollten Sie bei Myfxbook-Accounts sein, bei denen das Konto bei einem unseriösen Broker läuft. Denn hier liegt eine große Schwachstelle.

Fazit

Myfxbook ist ein sehr gutes kostenfreies Tool für Trader die manuell und automatisiert an der Börse unterwegs sind. Sie können damit Ihre Trades automatisch analysieren lassen und haben jederzeit wichtige Kennzahlen im Blick wie Drawdown, monatliche Rendite, Profit Factor usw.

Ebenso haben Sie mit Myfxbook die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten oder die Ihres Handelssystems nachzuweisen. Je nach Wunsch können Sie hier auch einstellen, dass Ihr Kontostand oder Ihre Kontonummer privat bleibt.

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12Mrz
Tradingkapital durch Verzicht – Spielend ein Vermögen aufbauen
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Sehr geehrte Algo-Trader und Algo-Traderinnen,

wir geben gerne Geld für die neueste Technik aus. Wird das neue iPhone angekündigt, so stehen die Menschen Schlange um sich das neue Smartphone kaufen zu dürfen. Generell, alles was neu ist, müssen die meisten Menschen sofort besitzen und geben auch gerne Geld dafür aus.

Doch wo ist hier das Problem? Die meisten Leute nehmen an, dass ein neues iPhone, der neue Mercedes oder andere teure Sachgüter ein Investment sind. Doch dies ist es natürlich nicht!

Eine Investition ermöglicht immer die Möglichkeit auf einen höheren Gewinn. Solange Sie also nicht zufällig das iPhone von Steve Jobs persönlich oder eine andere limitierte Edition des iPhones besitzen, so ist dies einfach nur eine Geld-Ausgabe.

Natürlich hat ein iPhone einen gewissen Wiederverkaufswert und ist somit nicht zu 100% abzuschreiben, dennoch besteht, wie auch in Autos, ein sehr großer Wertverlust.

Doch betrachten wir die Sache mal aus einem anderen Blickwinkel. Wie würde denn unser Geldbeutel aussehen, wenn wir das Geld statt in das iPhone in Apple Aktien investiert hätten? Sich Apple-Aktien gekauft zu haben, wäre nämlich ein richtiges Investment und keine Geld-Ausgabe.

Diese Frage haben wir für Sie beantwortet!

Wir haben für Sie für diesen Artikel alle Erscheinungsdaten vom iPhone inklusive derer Kosten herausgesucht und mal ein kleines Szenario erstellt an dem Sie nachvollziehen können, wie Ihr Geldbeutel ausgesehen hätte, wenn Sie die Apple-Aktie statt dem iPhone gekauft hätten.



Szenario I: Apple-Aktie statt Apple-Smartphone

In der folgenden Abbildung sehen Sie zuallererst die Release-Daten der iPhone Geräte:

(Abbildung 1: Release-Daten Apple-Geräte Quelle: Wikipedia.de)

Wie wir unschwer erkennen können, sind die Preise des ersten iPhones und des zweiten iPhones, des iPhones 3G, nicht mehr bekannt. Falls Sie diese Daten persönlich noch haben, dann können Sie die Preise und Aktienanteile ja selber noch hinzufügen.
Beginnen wir somit unsere Investitionen!

Wir haben zwei Szenarien die wir durchgehen wollen.

Das erste Szenario ist, dass wir davon ausgehen, dass wir uns nur ein iPhone zu irgendeinem Release erworben haben und somit auch nur die Anteile der Aktien besitzen, die wir für den Preis für den damaligen Kurs erwerben konnten.

Das zweite Szenario ist, dass wir davon ausgehen, dass wir uns jedes iPhone gekauft hätten und somit auch immer Aktien nachgekauft hätten.

Kommen wir zu unserem ersten Szenario. Dies erkennen Sie in der folgenden Abbildung:

(Abbildung 2: Szenario 1)

In der oberen Abbildung erkennen wir nun sowohl den Preis des iPhones zu der aktuellen Zeit und den Wert, den Sie heute in Aktien erwirtschaftet hätten.

Hätten Sie sich somit am 19.06.2009 statt 519,00€ für das iPhone ausgegeben, genau diese 519€ in Apple-Aktien investiert, so hätten Sie jetzt statt einem alten iPhone, ein Aktien-Depot im Wert von 6.365,52$! In diesem Fall sind die Dividenden-Zahlungen nicht mal eingerechnet.

Hätten Sie auch ein Jahr später statt sich das iPhone 4 am 24.06.2010 für 629,00€ zu kaufen die Apple-Aktien erworben, so hätten Sie heute ein Depot im Wert von 3.536,40 $. Das ist doch auch nicht schlecht oder?

Kommen wir doch nun zu unserem zweiten Szenario. Nicht vergessen, im zweiten Szenario kaufen wir nun Apple-Aktien zu jedem Release nach im Wert der iPhones.

Wie würde unsere Depot-Kurve aussehen?

(Abbildung 3: Depot-Wert mit nachkaufen)

Das kann sich doch sehen lassen oder?

Doch wie viel haben wir in der Zeit für die Aktien ausgegeben? Die obere Abbildung ist natürlich nicht der Gewinn.

Nun müssen wir die investierten Gelder vom Depot-Wert abziehen. Wir haben, in der Investitionszeit, 13.795,73$ für unsere Apple-Aktien ausgegeben.

Unser Depot-Wert zum aktuellen Zeitpunkt beträgt 30.943,50$. Ziehen wir nun unsere Investitionen ab, so erhalten wir einen Gewinn von 17.147,77$!

Es wurden, aufgrund der Vereinfachung, weder Transaktionskosten, die nicht sehr hoch ausgefallen wären da wir eine sehr geringe Transaktionsfrequenz haben, noch Dividenden berechnet.

In diesem Fall hätte es sich definitiv gelohnt sich die Apple Aktien, statt dem Apple iPhone, zuzulegen!

Szenario II: Dax ETF statt iPhones

Kommen wir nun zu unserer zweiten Möglichkeit.

In dieser Simulation würden wir das gesamte Geld, was wir eigentlich für iPhones ausgeben würden, in einen Dax ETF investieren.

Dies ist der Name des Dax ETFs: iShares Core DAX UCITS ETF (DE).
Somit können Sie natürlich auch gerne unsere Simulationen nachprüfen und selber Berechnungen vornehmen und sich überlegen ob Sie das Geld für das nächste iPhone nicht lieber in eine clevere Investitionsmöglichkeit anlegen.

Nun schauen wir doch mal, wie sich unsere Investition verhalten hätte.

Auch hier gehen wir davon aus, dass wir uns jedes iPhone gekauft hätten und dieses Geld aber in den Dax ETF investiert hätten.

(Abbildung 4: Equity ETF)

Die Equity Kurve schaut auch nicht schlecht aus!

Es sind zwar deutliche Seitwärtsphasen in dem Dax ETF zu erkennen, dennoch entwickelte sich der ETF sehr gut und konnte das Kapitalwachstum fördern.

Was ist denn nun am Ende bei rausgekommen?
Wie auch schon im ersten Szenario, betrug unsere Investition über die Zeit 11.844€. So viel haben alle iPhones kumuliert gekostet.

Unser Depotwert zum heutigen Tage würde einen Wert von 15.424,32€ betragen. Ziehen wir nun unsere Investition ab, so wäre ein Gewinn von 3.580,32€ entstanden.

Dies ist ein deutlich schlechteres Ergebnis als die Performance der Apple Aktien.

Vergessen Sie aber auch hier nicht, dass Sie zum heutigen Tage auf ein Kapital von 15.424,32€ zugreifen könnten. So haben Sie nur eine Menge iPhones die nicht mehr viel Wert sind.

Nun möchten wir uns noch ein drittes Szenario anschauen. Ein etwas aggressiveres Szenario!

Szenario III: Trading-Algorithmus statt iPhone

Wir haben eine dritte und letzte Simulation für Sie vorbereitet.

Wir wollen nun ein Szenario durchgehen, in dem Sie Ihr hart verdientes Geld nicht für iPhones ausgegeben hätten, sondern für einen soliden Trading-Algorithmus.

Wir haben einen etwas aggressiveren Trading-Algorithmus aus unserem System Portfolio genommen um Ihnen zeigen zu können, was möglich ist, wenn man anfängt sich mit seinen Investitionsmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Schauen wir uns, zuallererst, die Equity-Kurve an.

Auch hier sagen wir, dass wir all unser Geld, was wir für die iPhones ausgegeben hätte, in unseren Trading-Algorithmus investiert hätten.

(Abbildung 5: Equity Trading-Algorithmus)

Den Algorithmus, den wir für den Backtest verwendet haben, wird auf dem Dax angewendet und hat einen Erwartungswert von 4,27 Dax-Punkten. Dieser Algorithmus hat den Dax-CFD mit einem CFD gehandelt. Somit hatten wir eine Wertigkeit von 1€ pro Dax-Punkt.

Dies ist, eigentlich ein viel zu hohes Risiko, wenn wir das auf die Ersteinlage messen, doch da wir auch schöne Profite haben wollen, sind wir auch bereit ein deutlich größeres Risiko dafür in Kauf zu nehmen.

Wie auch in allen anderen Szenarien zuvor, hätten wir Ausgaben in Höhe von 11.844,00€ gehabt. Wie schon erwähnt, so viel kosten alle iPhones zusammenaddiert.

Wie viel hätte unsere Algorithmus-Investition nun eingebracht?

Zum heutigen Tage hätten wir ein Depot in Höhe von 20.806,44€. Somit erhielten wir einen Gewinn von 8.962,44€!

Weniger performant als die Apple Aktie, aber deutlich performanter als der Dax ETF. Und von solchen Algorithmen hat man normalerweise mehr als einen!

Was schließen wir nun daraus?

Wir wollen natürlich mit diesem Artikel nicht ausdrücken, dass Sie sich keine Konsumgüter kaufen sollen und dass diese nur Ihr Geld verbrennen. Wobei das mit dem Geld verbrennen könnte schon stimme.

Es soll mit diesem Artikel angeregt werden, dass Sie sich immer vor Augen halten, das wenn Sie sich ein Konsumgut zulegen was Sie vielleicht nicht unbedingt brauchen und unbedingt haben wollen, wie viel Geld Sie hätten haben können, wenn Sie Ihr Geld in clevere Investitionen gesteckt hätten.

Sowohl mit Aktien, ETFs und Trading-Algorithmen lassen sich sehr gute Profite erwirtschaften!

Sie sind selbst für Ihre Finanzen und Ihren finanziellen Erfolg zuständig. Es ist sehr wichtig, wenn Sie in einer guten finanziellen Lage stehen wollen, dass Sie sich intensiv mit dem Thema Geld und wie man dieses investiert beschäftigt.

Aktien, ETFs und Trading-Algorithmen sind dabei eine sehr gute Methodik um Geld zu erwirtschaften.

Natürlich gehört auch immer mehr dazu, als nur blind eine Aktie, einen ETF oder einen Algorithmus zu kaufen um finanziell erfolgreich zu werden.

Es ist von großer Wichtigkeit, dass Sie sich intensiv mit dem Thema investieren, Trading und Risiko- und Moneymanagement auseinandersetzen.

Es ist natürlich auch so, dass man im Bereich der Geldanlage nicht nur Geld verdient, sondern auch Geld verlieren kann. Wenn Sie aber einen soliden ausgearbeiteten Plan haben an den Sie sich halten und Ihr Risiko immer im Griff haben, so sind auch diese Risiken kalkulierbar.

Sollten Sie sich explizit für das Thema des algorithmisierten Tradings interessieren, so unterstützen wir Sie gerne von Beginn an! Wir begleiten Sie von der Idee Ihres Algorithmus bis zum tatsächlichen Live-Trading.

Sie können uns jederzeit kontaktieren!

Und eine Bemerkung noch zum Schluss.

Soweit wir wissen, ist noch keiner von iPhones kaufen reich geworden.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Algo Camp Team

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23Feb
Autonom fahren und manuell handeln
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Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

In der heutigen Zeit wird sehr viel über das Thema des autonomen Fahrens gesprochen. Es sind auch mittlerweile immer mehr Menschen dazu bereit ein Auto mit der Möglichkeit des autonomen Fahrens, unabhängig davon auf welchem Level das autonome Fahren unterstützt wird, zu erwerben.

Doch spricht man mit Tradern und ob diese möchten, dass Ihr Trading komplett automatisiert abläuft, so ist das eher selten der Fall.

Autonomes Fahren ist in Ordnung aber automatisches traden nicht?

Dieser Fragestellung möchten wir uns in unserem heutigen Content Artikel auf den Grund gehen. Und vielleicht schaffen wir es ja Sie in bestimmten Punkten aufzuklären und Ihre Gedankengänge zu erweitern.

 

Keine Kontrolle – Handel wie ein Gewehr

Spricht man mit Tradern in Deutschland über das Thema des automatisierten Handels, so trifft man immer wieder auf ein uns sehr bekanntes Thema.

„Was passiert, wenn der Algorithmus mal außer Kontrolle gerät und Trades ohne Ende abfeuert?“.

Dies ist wohl eine Sorge die sehr vielen Tradern Kummer bereitet und sie somit Angst vor der Automatisierung haben.

Doch können solche Problematiken wirklich auftreten?

Es kommt natürlich ganz auf Ihr System an. Es ist eine wirklich leichte Aufgabe für einen erfahrenen Programmierer Ihnen eine Systematik einzubauen, mit der Sie nur eine begrenzte Anzahl an Trades innerhalb eines Systems oder innerhalb eines System-Portfolios gleichzeitig offen haben dürfen.

Mit einer solchen „Blockade“ wird es dem Algorithmus unmöglich sein mehr als die programmierte Anzahl an möglichen offenen Positionen zu überschreiten.
Ein Algorithmus macht nämlich auch nur die Arbeit, die ein Programmierer ihm einprogrammiert hat.

Diese Art von „Blockade“ oder Sicherheitsmechanismus, ist, unseres Erachtens nach, auch eine viel effektivere Methodik als die menschliche Psyche. Oder wollen Sie sagen, dass Sie noch nie innerhalb eines Draw Downs den starken Drang empfunden haben Ihre Verluste schnellstmöglich wieder reinzuholen? Wir alle hatten das! Und das ist auch vollkommen in Ordnung und menschlich.

Doch mit genau solchen Sicherheitsmechanismen in der Automatisierung ist es uns möglich solche psychologischen Fallen zu umgehen und ein deutlich besseres und sichereres Trading zu gewährleisten.

Eines der größten Probleme im Trading, unserer Erfahrung nach, ist der Mensch selbst. Denn dieser steht sich meistens bei der Umsetzung von guten Systemen selber im Weg. Entweder er hat sein System nicht richtig erarbeitet oder er hat es, aber kann psychisch den Draw Down oder die eventuell vorhandene geringe Trefferquote nicht verkraften. Doch für einen Algorithmus ist das alles kein Problem.

Ein gut programmierter und entwickelter Algorithmus wird zu 100% regelkonform handeln und das System effektiv und effizient umsetzen.

 

Was ist, wenn mein Geld über Nacht weg ist?

Auch das ist wohl eine der größten Ängste die Trader in Bezug auf Handelsalgorithmen haben.

Natürlich ist auch das keine Gefahr im Trading, solange Sie genau wissen was wir tun. Aber auch wir wissen genau was wir tun und sind in der Lage in unsere Handelssysteme auch für solche Fälle Sicherheitsmechanismen zu programmieren, die entweder auf zeitlichen Filtern basieren, so dass es nachts zu gar keinen Trades kommt.

Oder wir programmieren eine Art Margin-Alarm-System, was den Algorithmus davor bewahrt zu hohe Positionen oder weitere Positionen in den Markt zu werfen, wenn eine bestimmte und definierte Margin-Grenze erreicht im Vergleich auf das vorhandene Kapital erreicht ist. Dies gilt natürlich sowohl für einzelne Trading-Systeme als auch gesamte System-Portfolios. Natürlich sind das nicht die einzigen Methoden die für solche Sicherheitsmechanismen geeignet sind.

Es ist auch möglich, dass wir direkte Veränderungen am Markt erkennen und mit dem System darauf reagieren können.

Ein Algorithmus bemerkt problemlos, wenn sich Nachts, oder wann auch immer, der Spread um eine relevante Größe erhöht hat. Somit können wir mit Ihnen eine Methodik entwickeln, mit der wir die Positionen nur dann eröffnen, wenn es für die Ausführung auch keine Benachteiligungen gibt.

In der Trading-Welt gibt es unzählige Möglichkeiten Filter- und Alarm-Systeme so einzuprogrammieren, dass Ihr Trading System stabiler und risikoloser läuft als es der mental stärkste Mensch dieser Erden.

Vergessen Sie nicht, ein Algorithmus hat keine schlechte Laune, wird nie Krank und muss auch seine Kinder nie in den Kindergarten oder zur Schule bringen und verpasst somit keinen Trade und handelt zu 100% regelkonform.

 

Was ist, wenn ich mich gar nicht so gut in der Programmierung von Handelssystemen auskenne?

Auch das ist ein Faktor, der Sie nicht daran hindern sollte, dass Sie sich solide und stabile Handelssysteme entwickeln können.

Sie können sich natürlich eine Programmiersprache selber beibringen und sich in die gewünschte Software einarbeiten. Doch das dauert alles seine Zeit und erfordert auch eine gewisse Affinität zur Programmierung. Ach ja, und vergessen wir nicht noch die Erfahrung die Sie in der Programmierung, ganz besonders in der Programmierung von Handelssystemen, sammeln müssen.

Natürlich können Sie auch Ihre Systeme per Hand testen. Doch Sie werden schnell merken, dass Sie bei dieser Methode sehr schnell an Ihre Grenzen kommen und es zu Unmengen an Fehlerquellen führen kann.

Genauso wie in der Programmierung von Systemen, so können auch bei dem Backtesten und der Entwicklung von Systemen sehr viele mögliche Fehler auftreten die es zu vermeiden gilt. Um einen hohen Grad an Professionalität und fehlerfreier Programmierung zu gewährleisten, können Sie sich natürlich auch an Profis wenden.

Genauso wie Sie sich auch von professionellen Anwälten beraten und vertreten lassen, so sollten Sie sich auch im Bereich der Programmierung und Entwicklung von Systemen nicht von Amateuren vertreten lassen.

Wir von Algo-Camp sind in der Lage alle möglichen Arten von Handelssystemen für sehr viele Handelsplattformen professionell und fehlerfrei auf den einzelnen Kundenwunsch umzusetzen.

Wir unterstützen Sie sowohl bei der Programmierung als auch bei der Entwicklung und Ausarbeitung Ihrer Handelssysteme.

 

Fazit

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel verdeutlichen konnten, dass die Angst vor Algorithmen und automatisierten Handelssystemen recht unlogisch ist.

In der Realität funktioniert ein sauber programmiertes Trading System deutlich effizienter und effektiver als es jeder Mensch könnte.

Psychologische Trickfallen, wie wir sie alle kennen und auf die wir alle schon reingefallen sind, können bei einem automatisierten System „abgeschaltet“ werden. Denn ein Algorithmus kennt keine psychologischen Trickfallen.

Ein Handelssystem ist auch nur so gut, wie der Trader der es entwickelt und programmiert hat.

Sollten Sie also auf der Suche sein nach einem professionellen Team, dass sich auf die Entwicklung und Programmierung von Trading Systemen spezialisiert hat, so sind Sie bei Algo-Camp definitiv richtig. Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt den Sie benötigen bis Ihr Handelssystem performant an den Börsen der Welt agiert.

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16Dez
NinjaTrader 8 Neuerungen
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Was kann der neue NinjaTrader 8 im Vergleich zur Vorgängerversion NinjaTrader 7?

Die neueste Version der beliebten Handelssoftware unter die Lupe genommen.

Zum Stand Dezember 2017 ist die neueste Version der beliebten NinjaTrader-Handelssoftware schlussendlich ausgereift und uneingeschränkt nutzbar, nachdem die etwaige Beta-Version bereits seit über einem Jahr verfügbar war. Etwaige Fehler, Abstürze sowie kritische Situationen, wie sie Tradern aus der Beta-Version bekannt sein dürften, sind mittlerweile behoben und die Software geht damit in die finale Phase über. Mittels einer deutschen Benutzeroberfläche finden sich nun auch Trader hierzulande schnell und unkompliziert zurecht. Gegenüber der Version 7, die bereits seit fast 10 Jahren auf dem Markt ist, hat sich einiges verändert. Insgesamt sind Änderungen an über 500 Stellen innerhalb der Software vorgenommen worden, so die Angaben der Entwickler. Zu den Hauptneuerungen zählen z.B. die neue Drag- and Drop-Funktion, die es ermöglicht, einen besseren Überblick über viele Charts hinweg zu wahren sowie auch diverse Alarm-Funktionen, neue Order-Typen und weitere Änderungen, die wir Ihnen gern einmal innerhalb eines kurzen und informativen Artikels veranschaulichen möchten. Da die NinjaTrader8-Handelssoftware gewissermaßen zu den Flaggschiffen im Bereich der Trading-Softwares zählt, soll diese zudem auf die Tauglichkeit für den täglichen Handel für Trader sowie auch für Systemhändler untersucht werden.

NinjaTrader8-Features einmal im Überblick – was bietet die neue Handelssoftware an Funktionen?

Der neue NinjaTrader-8 kommt im Gegensatz zur Version 7 mit einer völlig überarbeiteten Nutzeroberfläche daher und präsentiert sich nicht zuletzt deswegen in einem neuen Gewand. Zu nennen sind modernere Fenster sowie ein flexibleres Charting, welches es z.B. ermöglicht, mehrere Charts im Fenster über einen Tab-Reiter anzeigen zu lassen. Des Weiteren bietet die Version 8 neue, erweiterte Möglichkeiten zur Erstellung individualisierter Handelssysteme. Ebenso nimmt im Vergleich zur Version 7 in der Version 8 die Verarbeitungsgeschwindigkeit der integrierten Handelssoftware deutlich zu, was Sie natürlich in allen Bereichen des Tradings spürbar merken können. Mittels so genannten Multi-Threading-Support kann die Rechenleistung des PCs besser ausgelastet werden als dies zuvor möglich gewesen ist. Das weist vor allem beim Laden von Charts sowie bei Backtests und auch bei der entsprechenden Verarbeitung von Symbolen innerhalb des Marktscanners einen riesigen Vorteil auf. Insgesamt ist mit der NinjaTrader-8-Version eine völlig neue Handelsplattform-Generation entstanden, die nebst den genannten Verbesserungen aber auch noch weitere, einzigartige Features aufweist. Unter ihnen z.B. die besagten Alarm-Funktionen, den praktischen StrategyBuilder sowie das Backtesting von erstellten Handelssystemen, welche innerhalb der folgenden Abschnitte näher erklärt werden sollen.

Neue Features innerhalb des Ninja Trader 8 und weshalb der Ninja Trader an sich die ideale Handelsplattform darstellt

Optimierung StrategyAnalyzers

Als deutlich effektiver als in Version 7 gestaltet sich in Version 8 zudem auch das Backtesting von Handelssystemen. Dank des integrierten StrategyAnalyzers können individuell erstellte und automatisierte Handelssysteme jetzt ganz einfach einem Backtest unterzogen werden – so können Sie diese vor dem Einsatz auf Herz und Nieren auf ihre Tauglichkeit testen. Die Ausführungsgeschwindigkeit wird dabei durch das belasten vom nun kompletten Prozessorkern deutlich erhöht, was ein Stocken der Animationen extrem reduziert.

Und auch insgesamt bieten die Version 8 wie auch die Version 7 zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Handelssoftwares. So ist diese bereits für viele Broker verfügbar und bietet zudem einen eigenen Support, an welchen sich Nutzer der Software 24-7 wenden können – telefonisch, wie auch per Mail und auch in deutscher Sprache. Der Ninjatrader 8 wird demnach – wie auch schon sein Vorgänger – in verschiedenen Gebührenklassen angeboten. Für den Test des Ninjatrader können Sie zunächst aber auch erst einmal auf die kostenlose Demo-Version zurückgreifen, welchen einen Demo-Account bietet, in welchem Sie Sich mit Spielgeld zunächst einmal ans Trading herantasten können. Schnell werden dabei die Vorteile der Software bewusst: umfangreiche Chartanalyse-Möglichkeiten sowie das Integrieren mehrerer Indikatoren und Linien gleichzeitig sowie nützliche Live-Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene runden das Angebot der übersichtlich gestalteten Handelssoftware gelungen ab. Daneben lassen sich in Version 8 aber auch zahlreiche Tools von Drittanbietern einbinden.

Alarm-Funktion

Als ein für viele Trader hochinteressantes und durchaus praktisches, neues Feature sind vor allem die Alarme aus Indikatoren-Funktionen zu nennen. Hierbei handelt es sich um eine erweiterte Alarmfunktionalität, die Alarme auf der Basis von Indikatoren sowie Scannern ermöglicht. Alarme können bei der NinjaTrader-8-Version demnach nicht nur aus etwaigen Tönen oder entsprechenden Dialogfenstern bestehen, vielmehr können diese auch in Form von Nachrichten per E-Mail oder auch via Social Signals auf den Plattformen Twitter oder Facebook realisiert werden. Im Gegensatz zur Vorgängerversion 7 können Sie in Version 8 zudem automatisiert Trades absetzen lassen, sobald ein bestimmtes Kriterium im Chart erfüllt wird. Als Beispiel hierzu könnte ein SMA-Indikator genannt werden – möchten Sie hier bei steigendem Kurswert entsprechend Zukäufe tätigen, so kann dies ebenfalls über eine Alarm-Funktion realisiert werden. Dadurch können Sie unkompliziert teilautomatische Prozesse realisieren, bei denen Sie weiterhin im Handelsgeschehen aktiv sind, ohne dass Sie dafür am PC sitzen müssen.

Verschiedene Datenreihen

Des Weiteren können Sie nun auch zusätzliche Datenreihen innerhalb einer einzigen Handelsstrategie integrieren. Nutzen Sie z.B. ein Intraday-System und befehlen diesem, zu einer beliebigen Zeit Long zu gehen, dann macht es natürlich Sinn, nur dann zu Traden, wenn der entsprechend übergeordnete Trend völlig zu Gunsten von Ihnen läuft. Der besagte Long-Trade wird vom Ninja Trader 8 also nur dann ausgelöst, wenn der zu diesem Zeitpunkt aktuelle Kurs auch über dem jeweiligen Tagesdurchschnitt liegt.

Für wen sich die Ninjatrader-8-Handelssoftware am besten eignet

Insgesamt ist die Ninjatrader-8-Handelssoftware für das Entwickeln von Handelsstrategien und das automatisierte Trading sicherlich am besten geeignet. Egal ob für die Bereiche Daytrading, Scalping, Forex im Allgemeinen sowie für Aktien und Features – die Version 8 bietet für jeden Trader in allen genannten Bereichen eine gute Basis zur Entwicklung individueller Strategien und automatisierter Handelsabläufe. Ein weiterer, großer Vorteil, den die Version 8 von Haus aus mitbringt, sind die zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten mit aktuell über 1.000 Apps sowie Add-Ons. Nebst professionellen Tradern finden aber vor allem auch Privatanleger dank der zahlreichen – zum größten Teil kostenlosen – Webinare und Demo-Accounts einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum Trading. Für Fulltime-Trader bietet die neue „Lifetime-Lizenz“ zudem attraktive Vergünstigungen und das bisweilen beste Preis-Leistungsverhältnis aller bisherigen Ninjatrader-Versionen.

Fazit zum Thema Ninjatrader-8-Handelssoftware

Der Ninjatrader 8 stellt eine ausgeklügelte und innovative Handelsplattform mit zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten dar, die von Neulingen im Bereich des Forex-Tradings sowie von fortgeschrittenen und professionellen Tradern gleichermaßen gut genutzt werden kann. Entsprechend der eigenen Anforderungen an die Analyse-Möglichkeiten innerhalb der Handelssoftware können verschiedene Gebührenmodell gewählt werden, in denen unterschiedliche Features zur Verfügung stehen. Auch können Sie zunächst auch erst einmal den kostenlosen Demo-Account nutzen. Da die Ninjatrader-Handelssoftware bereits von vielen Brokern angeboten wird, müssen Sie beim potentiellen Wechsel zu einem anderen Broker gegebenenfalls auch nicht auf diesen verzichten. Nutzen Sie dank der Ninjatrader-Software präzise Handelsmöglichkeiten, die punktgenau ausführen und die das Trading dadurch insgesamt viel entspannter und auch zielführender machen. Mit Ihrem individuellen Lizenzschlüssel können Sie zudem – wie auch bereits in Version 7 – Ihren entsprechenden Zugang auf jedem etwaigen Computer neu einrichten, was die Handelssoftware natürlich sehr flexibel macht.

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14Dez
Handelssysteme mit dem NinjaTrader
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NinjaTrader und automatische Handelssysteme? Wenn wir von automatischen Handelssystemen hören oder lesen, dann denken wir im ersten Moment oft an Expert Advisors und an den MetaTrader 4 oder an den MetaTrader 5. Nicht ohne Grund. Der MetaTrader ist heute in beiden Versionen ein leistungsstarkes und weit verbreitetes Handelsprogramm. Da der MetaTrader kostenlos ist, ist er besonders für neue Trader sehr attraktiv. Bevor wir überhaupt wissen, ob das Trading etwas für uns ist, möchten wir nicht allzu viel Geld in Software und Datenfeeds investieren. Dazu kommt, dass der MetaTrader von sehr vielen Brokern wie z.B. FXFlat angeboten wird.

Wir sehen hier also ganz deutlich, dass der MetaTrader verdienterweise sofort mit automtischen Handelssystemen in Verbindung gebracht wird. Wir von Algo-Camp haben bereits unzählige stabile Handelssysteme für den MetaTrader entwickelt. Für große und kleine Konten sowie für einfache oder komplexe Handelsstrategien.

Wenn wir einen Gesamtblick auf automatische Handelssysteme werfen, dann ist der MetaTrader ein relativ großer Teil davon. Wenn wir neben Devisen und CFDs noch weitere Produkte handeln möchten (z.B. Aktien, Futures usw.), dann sind wir am Ende der Kräfte vom MetaTrader angekommen.

 

Automatische Handelssysteme mit dem NinjaTrader

Der NinjaTrader ist ein weiteres starkes System für den Betrieb von automatischen Handelssystemen. Beim NinjaTrader haben wir zwei große Unterscheidung zum MetaTrader:

  • Hier wird die Kursversorgung von der Kommunikation zum Broker (Ordergabe) getrennt. Das bedeutet, wir können z.B. über CapTrader handeln und die Kurse von CQG oder Yahoo Finance beziehen.
  • Der NinjaTrader erlaubt den Handel von Aktien, Futures, Optionen und CFDs. Somit haben wir hier also die Möglichkeit Aktien automatisiert zu handeln. Keine CFDs auf Aktien sondern der direkte Aktienhandel.

Das erweitert unseren Horizont für Handelssysteme enorm! Mit dem MetaTrader und dem NinjaTrader sind also also nun in der Lage Aktien, Futures, CFDs und Devisen manuell und automatisiert zu handeln.

Handelssysteme für den NinjaTrader werden in der Programmiersprache C# entwickelt. Da es eine andere Sprache als beim MetaTrader (MQL) ist, können Handelssysteme vom NinjaTrader nicht mit dem MetaTraders genutzt werden oder andersrum.

 

Unsere Erfahrungen

Wir entwickeln und betreiben bereits seit Jahren automatische Handelssysteme für den NinjaTrader. Von kleineren Systemen die nur ein paar wenige Indikatoren betrachten bis hin zu komplexeren Handelsstrategien die zahlreiche Mathematische Formeln benutzen.

Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Wichig ist es hierbei, dass uns die Schwächen bewusst sind und wir genau wissen wie wir damit umgehen können. Um es genauer zu beschreiben: Der Programmierer eines Handelssystems muss die Schwachstellen kennen und darauf achten, dass das System am Ende genau so am Markt agiert, wie es geplant war.

Wenn wir z.B. eine Opening-Range von 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr handeln wollen, dann wollen wir die Range genau in dieser Zeit messen und nicht schhon um 10:14 eine Position eröffnen.

Das Team von Algo-Camp hat bereits viele Jahre Erfahrungen auf diesem Gebiet und weiß genau, wo die Schwachstellen vom NinjaTrader sind.

 

Sind automatische Handelssysteme für den NinjaTrader sinnvoll?

Das Team von Algo-Camp gibt hier ein ganz klares Ja!
Der einzige große Nachteil sind die Kosten für die Anschaffung der Software. Hiervon sollten wir uns allerdings nicht abschrecken lassen. Die Leasing-Variante bietet hier die Möglichkeit, kostengünstig in den NinjaTrader einzusteigen.

Haben Sie eine Handelsstrategie oder einen Ansatz, den Sie gerne automatisiert mit dem NinjaTrader handeln möchten?

An dieser Stelle können wir die Programmierung gerne für Sie übernehmen! Es spielt hierbei keine Rolle ob Sie Erfahrungen mit der Programmierung haben oder nicht. Sie müssen keine einzige Zeile Code programmieren. Kontaktieren Sie uns hierfür einfach über das Kontaktformular oder per E-Mail an mail@algo-camp.de

Algo-Camp ist seit Anfang 2016 ein offizieller Partner von NinjaTrader und hat daher einen sehr engen Kontakt zu den NinjaTrader-Entwicklern.

 

NinjaTrader und CapTrader

Der NinjaTrader ist nicht zwingend von einem Broker abhängig. Wer sich den NinjaTrader gekauft oder geleast hat, der kann je nach Lizenz heute über Broker A und morgen über Broker B handeln.
Bei CapTrader ist der manuelle und automatisierte Handel über den NinjaTrader möglich! Wer bei CapTrader ein Konto eröffnet, der erhält für den Handel Zugang zur Trader Work Station (TWS). Der NinjaTrader kann sich mit der TWS von CapTrader verbinden und über diese Verbindung Kurse beziehen und auch handeln. Manuell und auch automatisiert.

Für den Demo-Handel ist der NinjaTrader kostenlos. Hiermit können auch automatische Handelssysteme getestet werden. Für den Live-Handel ist eine kostenpflichtige Version nötig. Diese kann entweder gekauft oder monatlich günstig geleast werden.

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