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07Mai
Opening Range Breakout: Aber modern.
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Die Opening Range Breakout-Strategie (ORB) ist ein Klassiker unter den Handelsstrategien. Hierbei wird das High und das Low innerhalb einer gewissen Uhrzeit betrachtet und den Ausbruch aus dieser Zone gehandelt. Zum Beispiel wird gerne im DAX die Range von 08:00 bis 09:00 Uhr betrachtet. Wird ab 09:01 Uhr das Hoch gebrochen, so gehen wir long. Wird das Tief gebrochen, so gehen wir eine Short-Position ein und setzen auf fallende Kurse.

Beispiel-Range im DAX mit 2 Fehlausbrüchen.

Aktueller Stand und Ideen

Inzwischen gibt es einige Weiterentwicklungen von der klassischen Strategie:

  • Die Range von 08:00 bis 10:00 Uhr betrachten
  • Um die Range einen Abstand von z.B 5 Punkten setzen und erst dann einsteigen.
  • Bei einem Verlust mit erhöhtem Volumen auf einen Ausbruch in die andere Richtung setzen
  • und viele mehr

Der Kreativität sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wenn die Grundstrategie zum Beispiel erstmal als Handelssystem (Expert Advisor) programmiert wurde, dann lassen sich sehr viele Optimierungen testen.

Hier ein paar Ideen die noch getestet werden könnten:

  • Eine Range nur dann handeln, wenn Sie eine Mindestgröße erreicht hat
  • Den Stop Loss/Take Profit an der aktuellen Volatilität anpassen
  • Einen Zeit-SL: Nach z.B. 2 Stunden die Position schließen, wenn sie noch offen ist
  • Eine Range nur dann handeln, wenn der Markt gestern durchgehend seitwärts unterwegs war (In der Hoffnung, dass die Spannung heute ausbricht)

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie ist eine solide Grundstrategie auf die aufgebaut werden kann. Ähnlich wie bei einem Haus das Fundament. Mit der klassischen Grundstrategie „Opening Range Breakout“ haben wir definitiv ein stabiles Fundament.

Ob, wie und in welcher Form die ORB-Strategie heute erfolgreich ist, soll hier in diesem Artikel gar nicht das Hauptthema sein. Wir möchten hier vielmehr auf eine moderne Abwandlung der OBR-Strategie eingehen.

Statisch?

Wenn Sie Algo-Camp schon etwas länger verfolgen, dann kennen Sie sicherlich unser Lieblingsmotto: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Auch bei diesem Thema passt das Motto wieder sehr gut. In der heutigen Zeit ist nichts mehr starr. Im Projektmanagement, in der Mode, in fast jedem Beruf gibt es kaum noch den klassischen Alltag. Alles wird immer dynamischer und individueller. Selbst die Preisbildung bei großen Online-Shops wird je nach Uhrzeit und Gerät des Käufers angepasst.

Da sollten wir uns die Frage stellen: Ist es dann noch zeitgemäß anzunehmen, dass der Markt immer zur gleichen Uhrzeit seine Range bildet? Weiß der Markt, dass er von 08:00 bis 09:00 Uhr eine Range bilden soll? Vielleicht weiß er das heute. Aber wieso sollte er auch morgen und übermorgen zur gleichen Uhrzeit eine Range bilden?

Genau mit dieser Frage hat sich unsere Handelsabteilung in den letzten Monaten beschäftigt.

Dynamisch!

Der Markt bildet seine Range in der Regel spontan aus. Die Ausbildung einer Range ist ein natürliches Verhalten des Markets: Die Masse weiß nicht wo es hingehen soll/wird. Die Masse ist verunsichert und daher bewegt sich ein Markt über Minuten, Stunden oder Tage in einer Range.

Ziel: Dynamische Ranges im Markt automatisch erkennen und ebenfalls automatisiert handeln!

Einige Monaten haben wir an den Funktionen programmiert, um dynamische Ranges zu erkennen die keine zeitliche Vorgabe haben. Mal bildet ein Markt 2 Tage keine Range aus und an anderen Tagen läuft der Markt von einer Range zur nächsten Range.

Ein Beispiel vom USDJPY bei dem automatisch 2 dynamische Ranges erkannt und automatisch gehandelt wurden.

Dadurch, dass wir einen Expert Advisor mit unserer Range-Erkennung programmiert haben, können wir auch ganz genau testen und analysieren ob die Idee überhaupt profitabel ist. Ist der Ausbruchshandel von dynamischen Ranges überhaupt profitabel?

Ja!

Die Kunst liegt hier in der Erkennung der Ranges sowie (wie so oft) im Risiko-Management.

Während der Entwicklung tauchten folgende Fragen bzw. Probleme auf:

  • Wie wird eine Range definiert? Und wie können wir das dem Computer beibringen?
  • Wann ist eine Range eine Range und nicht nur einfach eine kurze „Ruhephase“?
  • Wie gehen wir mit kurzen Spikes vom High bzw. Low um (Fehlausbrüche)?
  • Wie lange ist eine Range gültig?
  • In welchen Zeiträumen darf eine Range erkannt werden?
  • und viele weitere Hürden

 

Ergebnis: AusbruchsBaron

Das Ergebnis aus der Untersuchung und Programmierung ist der „AusbruchsBaron“. Ein Expert Advisor für den MetaTrader 4 welcher den USDJPY handelt. Genau dort sucht, findet und handelt er die dynamischen Ranges automatisch. Der Backtest hat gezeigt, dass die Strategie bereits seit 2003 profitabel funktioniert. Bis heute gab es nur 2 Jahre die leicht negativ beendet wurde. Mehr Informationen zum AusbruchsBaron finden Sie auf der Detailseite vom Expert Advisor.

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13Sep
Trading-Signale vs. Algo-Signale – Der Vergleich
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Wer an der Börse aktiv ist, der hat sehr wahrscheinlich schon viele Möglichkeiten ausprobiert um vom Markt zu profitieren: Trading-Signale, Börsenbriefe, Facebook-Gruppen, Handelssysteme, Strategie-Zertifikat oder andere kreative Produkte.

Besonders beliebt sind neben den automatischen Handelssystemen auch die Trading-Signale. (Selbsternannte) professionelle Trader teilen ihr Können indem sie Handelssignale an ihre Follower schicken und dort die Trades auf dem Konto ausführen lassen. Als Trader muss man nichts machen. Die Trades vom Signalgeber werden automatisch auf dem eigenen Konto ausgeführt. Das Prinzip dahinter ist gar nicht so schlecht.

Die Frage die sich hier aber stellt: Wieso verlieren so viele Trader mit Trading-Signalen Geld? Wieso haben Trading-Signale nicht den besten Ruf in der Trading-Welt?

Das Hauptproblem bei Trading-Signalen: Interessenkonflikt

Das Hauptproblem wieso die meisten Trading-Signale früher oder später zum Totalverlust führen: Der Interessenkonflikt

Um das Problem genauer zu verstehen, müssen wir einen Blick hinter die Kulissen der Signalgeber(-Plattformen) werfen. Es gibt zahlreiche Plattformen um Trading-Signale zu abonnieren. Dort kann sich jeder Trader als Signalgeber registrieren, der der Meinung ist erfolgreich an der Börse handeln zu können. Bei einigen Plattformen muss der Signalgeber ein paar Kriterien erfüllen damit er offiziell als Signalgeber gelistet wird. Wenn der Prozess erfolgreich abgeschlossen wurde, dann geht es auch schon los und jeder Trader kann die Signale abonnieren. Oft gegen eine geringe Gebühr oder kostenlos wenn bei bestimmten Brokern ein Konto eröffnet wird.

Und genau hier kommen wir zum Problem:

Welche Ziele sollte der Signalgeber eigentlich verfolgen? Eine positive Rendite erzielen, Kapitalerhalt und den Drawdown möglichst gering halten.

Oft möchten die Signalgeber aber noch mehr Geld mit den Signalen verdienen. Dies geschieht durch Provision, Cashback, Kickbacks oder wie auch immer man dies bezeichnen möchte. Der Signalgeber verdient also Geld daran, dass der Kunde auf seinem Konto handelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit Gewinn oder Verlust. Der Signalgeber erhält hier bei jedem Trade eine kleine Provision.

Und mit dieser Bezahlung haben wir einen starken Interessenkonflikt! Der Follower möchte mit den Signalen eine stabile Rendite erzielen und der Signalgeber hat ein Interesse daran, dass seine „Follower“ möglichst viel und oft handeln.

Sind wir ehrlich: Wenn wir pro Trade als Signalgeber z.B. 500 € verdienen (unabhängig davon, wie erfolgreich der Trade ist), dann ist die Verlockung sehr groß ohne Grund einen Trade abzusetzen.

Natürlich gibt es wie so oft auch hier Ausnahmen: Nicht alle Signalgeber  bzw. -Plattformen sind so unterwegs. Es gibt auch ehrliche Signalgeber die ein großes Interesse daran haben, dass ihre Follower Geld verdienen.

Emotionen und Gier

Die zwei Klassiker an der Börse! Auch Signalgeber sind davon nicht befreit. Signalgeber sind am Ende des Tages auch nur Menschen die hin und wieder von Emotionen und der Gier überfallen werden.

Es ist durchaus vorstellbar, dass sie sich bisher immer gut im Griff hatten was das Thema betrifft. Nun sind sie aber in einer neuen Verantwortung. Sie handeln nicht mehr nur noch das eigene Geld, sondern auch die Gelder der Follower. Wenn die Follower ihm hier bereits insgesamt 500.000 € anvertraut haben, dann trägt der Trader (Signalgeber) plötzlich eine ungewohnte Last auf den Schultern mit der nicht jeder sofort umgehen kann.

Die Lösung: Algo-Signale von Algo-Camp

Wir von Algo-Camp fanden das Produkt „Trading-Signale“ sehr interessant und waren etwas traurig darüber, dass der Ruf in dem Bereich so negativ behaftet ist.

Daher haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir quasi „Trading-Signale 2.o“ entwickeln können. Dabei entstanden die Algo-Signale.

Die Algo-Signale von Algo-Camp beinhaltet eine Lösung für die oben genannten Probleme.

%-Performance Algo-Signale

Interessenkonflikt

Wir von Algo-Camp erhalten keinerlei Vergütungen vom Broker. Ob Sie als Trader 0.10 Lot oder 5.60 Lots handeln macht bei uns finanziell keinen Unterschied. Ebenso spielt es für uns keine Rolle bei welchem Broker Sie handeln. Wir erhalten nur eine monatliche Gebühr von unseren Followern.

Emotionen und Gier

Die klassischen Trading-Signale werden von Menschen generiert. Bei uns übernehmen mehrere automatische Handelssysteme die Arbeit. Diese handeln ihre Handelsstrategien völlig frei von Emotionen und Gier. Hier agieren Mensch und Maschine Hand in Hand. Das Team von Algo-Camp entscheidet, welche Handelssysteme abgeschaltet werden und welche Handelssysteme hinzukommen.

Performance Algo-Signale

Starten Sie mit den Algo-Signalen

Das Konzept klingt gut. Eigentlich sehr gut. Uns ist an dieser Stelle die Transparenz sehr wichtig. Daher haben wir die Performance durch Myfxbook verifiziert. Dort können Sie die Liveperformance begutachten, die wir auf unserem Echtgeldkonto erhandelt haben. Genau von diesem Konto aus werden dann die Signale auf Ihr Konto kopiert.

Zusätzlich haben wir einen Livestream eingerichtet. Sie können rund um Uhr unser Konto überprüfen.

Sie sind interessiert? Dann schauen Sie sich hier die Seite der Algo-Signale mit weiteren Informationen an.

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