Traders Liebling: Der Hebel! Gerne soll er möglichst hoch sein, um mit wenig Kapital viel Volumen zu handeln. Aus 100 € Kapital 50.000 € in nur 30 Tagen erhandeln! Das waren die Ziele mit einem großen Hebel in Höhe von 1:400 oder sogar 1:500.

Die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) hat dem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht und den Hebel bereits auf maximal 1:30 gesetzt. Unmittelbar danach ging es los, eine Lücke zu finden. Wie kommt man an den geliebten großen Hebel? Eine beliebte Variante waren Broker in Australien. Dort bekam man auch als Trader aus der DACH-Region den alten (hohen) Hebel.

Schon damals war klar: Wenn die Lücke so intensiv ausgenutzt wird, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis auch diese geschlossen wird. In den letzten Monaten haben die Regulierungsbehörden ihren Fokus genau auf diesen Punkt geworfen: Wo sind die Lücken und wie werden diese genutzt?

Australien – Goodbye großer Hebel

Heute wurde bekannt, dass die ASIC (Australian Securities and Investments Commission) die Lücke geschlossen hat bzw. den Hebel senken wird. Man hat erwartet, dass Australien sich an der ESMA orientiert und die gleichen Vorgaben umsetzt. Unerwartet hat die ASIC aber strengere Vorgaben veröffentlich als erwartet. Der maximale Hebel wurde hier nicht auf 1:30 gesenkt, sondern auf 1:20. Somit ist die Lücke mehr als geschlossen und australische Broker sind für Kunden aus der EU nicht mehr so interessant wie früher. Ebenfalls hat die ASIC nun auch die binären Optionen verboten.

Wurde die Lücke intensiv genutzt?

Definitiv! 83% aller Kunden australischer Broker stammen nicht aus Australien! Somit war Australien lange ein beleibter Ort, um die Vorgaben der ESMA zu umgehen.

Und nun?

Die beliebteste Lücke ist geschlossen und sehr wahrscheinlich werden viele Trader ihre Konten nun in Australien schließen und das Geld von dort abziehen. Das nächste Hebel-Paradies ist nicht weit entfernt. Wo geht nun der Trend hin? Bahamas, Seychellen, …? Wo auch immer: Es wird wieder nur eine Frage der Zeit sein, bis auch diese geschlossen wird.

Hierbei vergessen die Trader oft eine Sache: Mit Trading-Konten im entfernen Ausland gewinnen sie einen hohen Hebel und verlieren aber viele Rechte und Sicherheiten. Einlagensicherung für deutsche Kunden, die ein Trading-Konto auf den Seychellen haben? Gibt es nicht. Wie vorgehen, wenn es Probleme mit der Auszahlung gibt? usw.

Unsere Empfehlung: Auf das Katz-und-Maus-Spiel verzichten und bei einem Broker in der EU- das Konto eröffnen. Hier haben wir immerhin noch einen maximalen Hebel von 1:30 (nochmals zur Erinnerung: In Australien wird dieser bald 1:20 sein). An dieser Stelle empfehlen wir unseren Partnerbroker GBE brokers (*hier klicken*). Neben den Top-Konditionen erhalten die Trader hier etwas, was sie in Australien nie erhalten haben: Deutschsprachigen Support von persönlichen Ansprechpartnern die im Büro in Hamburg an der Elbe sitzen.

Quelle: https://www.financemagnates.com/forex/brokers/match-and-raise-why-asic-overshot-esmas-cfds-product-intervention/?utm_source=newsletter

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