Erfahrungen & Bewertungen zu Algo-Camp
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04Nov

Viel traden = viele Gewinne?

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Wir alle haben einen Grundsatz im Kopf: Wer nicht arbeitet, der verdient auch nichts. Wer viel arbeitet, der verdient auch viel (von nichts kommt nichts). Gilt dies auch fürs Trading oder gelten hier andere Regeln? Ist and der Börse der Trader der reichste, der die meisten Trades absetzt?

Wenn wir bei Algo-Camp ein paar Jahre zurückblicken, dann sehen wir eine Meinung immer wieder: Die Mehrheit der Trader möchte ein Handelssystem haben, das möglichst viel handelt. Ganz oft erreichen uns E-Mails mit Inhalten wie

„Das Handelssystem ist aktiv aber es handelt seit 15 Minuten nicht.“

oder

„Das System führt seit 2 Tagen keinen Trade durch. Ich will mein Geld zurück !!!^^“.

Solche E-Mails können wir gar nicht negativ aufnehmen. Hier ist noch ein Gedanke in den Köpfen, der in den letzten Jahren immer wieder in der Arbeitswelt geprägt wurde: „Wer viel arbeitet, der verdient auch viel mehr!“.

Was sagt das Team dazu?

Wenn wir bei Algo-Camp das gesamte Team fragen, welche Eigenschaften eine profitable Handelsstrategie besitzen muss, dann fällt der Punkt „Hohe Trading Frequenz“ nicht. Die erfolgreichsten Strategien die wir erlebt oder entwickelt haben, haben nicht viel gehandelt. Eine gute bzw. sehr gute Handelsstrategie kann auch nur 1 bis 2 Mal in der Woche traden. Klar, der Broker freut sich nicht über solche Strategien. Denn dieser verdient in der Regel am Spread eines Trades.
Aber wir wollen auch nicht den Broker reichen machen sondern unser Trading-Konto wachsen lassen.

All unsere Strategien die wir bisher in Form von automatischen Handelssystemen angeboten haben, handeln ca. 1 bis 2 Mal pro Woche. Wenn der Markt sehr volatil ist, dann auch gerne 3 Mal in der Woche.

Unterschied manuell und automatisch traden?

Hier müssen wir gar nicht differenzieren zwischen manuellen und automatischen Trades. Wir dürfen hier nicht vergessen, dass ein automatisches Handelssystem eigentlich nur eine Software ist, die strikt eine vorgeschriebene Handelsstrategie umsetzt. Ob wir sie manuell oder automatisch umsetzen führt am Ende des Tages zur gleichen Anzahl an Trades.

Unterscheiden müssen wir hier eher zwischen Strategien und Instrumenten. Wenn wir (automatisch oder manuell) 5 Handelsstrategien handeln (lassen), dann ist die Anzahl der Trades natürlich viel höher als wenn nur eine einzige Strategie gehandelt wird.

Fazit

Wir sollten uns davon verabschieden, dass der Trader am reichsten ist, der am öftesten handelt. Manchmal reicht auch nur 1 Trade in der Woche oder im Monat aus, um sehr gutes Geld zu verdienen. Wir traden für die Gewinne und nicht für die Anzahl und schon gar nicht um unseren Broker zu bereichern.

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22Okt

Mehrere Expert Advisor gleichzeitig?

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Früher oder später kommt jeder Algo-Trader an den Punkt, wo er mehr möchte. Mehrere Assets handeln, stärkere Aktivität im Konto und somit ja auch mehrere Expert Advisor (kurz: EAs – Automatische Handelssysteme). An dieser Stelle stellt sich die Frage: Brauche ich für jedes Handelssystem ein eigenes Konto oder kann ich alle auf einem Konto laufen lassen? Und was macht Sinn?

Mehrere Expert Advisor gleichzeitig?

Zauberwort: Magic Number

Technisch ist es gar kein Problem, mehrere Expert Advisor auf einem Konto laufen zu lassen. Wenn diese Systeme denn sauber programmiert wurden. Was heißt sauber programmiert wurden?

Ein Handelssystem muss die eigenen Orders und Positionen erkennen können. „Welche gehören mir und welche sind von anderen Systemen bzw. vom Trader manuell?“
Dies geschieht über die „Magic Number“. Bei jeder Order und bei jedem Trade wird vom Handelssystem die Magic Number übersendet. Das Handelssystem hält dann immer nach dieser Kontonummer ausschaut. Alles was die eigene Magic Number trägt wird verwaltet. Die restlichen Orders und Positionen werden ignoriert.

Als Trader muss hier also nur noch darauf geachtet werden, dass jedes Handelssystem seine eigene Magic Number bekommt. Wie diese lautet spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass sie auf Ihrem Konto einmalig verwendet wird.

Wenn Ihre Handelssysteme nicht auf die Magic Number achten, dann wird es gefährlich! Dann sollten Sie in diesem Falle pro Konto nur ein Handelssystem laufen lassen. Ebenfalls sollten Sie auf diesem Konto nicht zusätzlich manuell handeln.

Wieso?

Die Handelssysteme kommen sich dann in die Quere. Sie schließen Ihre manuellen Positionen, schließen die Positionen von anderen Systemen oder löschen fremde Orders.

Wirklich sinnvoll?

Wenn die Magic Number beachtet und bestimmt wird, dann müssen wir von der technischen Seite gar keine Angst haben.

Verlassen wir die technische Sicht und betrachten die Frage aus Sicht der Überwachung und Messung: Haben wir hier noch den Überblick? Sind meine Systeme profitabel? Welche Systeme laufen gut und welche schlecht?

Diese Frage lässt sich nicht mehr (so einfach) beantworten, wenn mehrere Systeme und wir auch noch manuell auf einem Konto handeln. Hier sehen wir nur noch eine Zahl: Der aktuelle Kontostand. Dort enthalten ist unsere Einazhlung sowie die Gewinne und Verlulste aller Trades.

Überwachen und messen lässt sich alles viel einfacher, wenn wir pro Handelssystem ein eigenes Konto haben. Dann sehen wir jeweils auf dem ersten Blick ob und wie profitabel das System ist.

Wir lassen zwei verschiedene Handelssysteme laufen und traden auch noch manuell? Dann könnten wir hier 3 verschiedene Konten aufsetzen. Pro System ein Konto und für unser manuelles Trading ebenfalls noch ein Konto.

Zum Glück leben wir aktuell in einer Zeit, in der ein Tradingkonto für uns keine Kosten verursacht. Somit haben wir hier schonmal keine zusätzlichen Kosten solange wir auch die Konten wirklich nutzen.

Fazit

Technisch ist es gar kein Problem, mehrere Handelssysteme (Expert Advisor) auf einem Konto laufen zu lassen. Wenn die Systeme gut programmiert sind (Stichwort Magic Number), dann können Sie hierbei auch ruhig schlafen. Jedes Handelssystem erkennt die eigenen Orders bzw. Positionen und verwaltet auch nur diese. Alle anderen Orders und Positionen werden ignoriert.

Von der Übersicht her sollten wir (wenn es uns wichtig ist) für jedes System ein eigenes Konto haben. So lassen sich die Ergebnisse viel leichter messen.

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08Okt

Wieso kostenlose Expert Advisor Ihr Geld vernichten

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Kostenlose Expert Advisor (Handelssysteme für den MetaTrader) und Trading-Signale gibt es wie Sand am Meer. Die Premium-Varianten davon kosten dann vielleicht noch einmalig 10 USD. Klingt verlocken, oder? Damit wir möglichst schnell reich an der Börse werden, fangen wir direkt mit dem Sparen an!

Geht die Rechnung auf?

Aus diesem Grund verbrennen kostenlose Systeme/Signale Ihr Kapital

Wir kennen das Sprichwort: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“
Das stimmt. Aber was, wenn der Gaul eher ein trojanisches Pferd ist?

Um das Konstrukt „Kostenlos“ im Bereich der Börse zu verstehen, müssen wir etwas hinter die Kulissen schauen. Was haben die Personen eigentlich davon, wenn sie ihre Signale bzw. Expert Advisor kostenfrei verschenken?

Sie verdienen ihr Geld durch den Broker. Die Kunden werden zu einem gewissen Broker gebracht, damit sie dort die kostenlosen Systeme/Signale nutzen können. Hier verdient der freundliche „Schenker“ dann entweder eine einmalige Provision oder aber er verdient an jedem Trade mit.

Bis hier ist noch alles in Ordnung und alles fair. Wenn dem Broker Kunden gebracht werden, dann kann der Broker auch etwas von seinen Gewinnen an die Person abgeben, die Werbung für den Broker gemacht hat. Schließlich hat der Trader hier erstmal keine Nachteile: Seine Konditionen verändern sich nicht und er bekommt ein Handelssystem oder Signale geschenkt.

Jetzt kommen wir aber zum Problem. Zum Grund, wieso kostenlose Expert Advisor bzw. Signale in der Regel Ihr Geld vernichten. Es herrscht ein Interessenkonflikt!

Die Person, die euch das Handelssystem schenkt, verdient in der Regel pro Trade/Transaktion mit. Wie wird hier also ein kluger Programmierer das Handelssystem aufbauen? Was sind seine primären Ziele?

Viel handeln! Sehr viel handeln und mit viel Volumen!

 

Viel handeln? Und wo ist das Problem?

Nochmals zur Verdeutlichung: Der „Verschenker“ verdient mit jedem Trade. Und hier spielt es keine Rolle, ob der Trade mit einem Gewinn oder mit einem Verlust geschlossen wird. Die Zahlung erfolgt pro Trade.

Wirtschaftlich betrachtet liegt also hier der Fokus auf das Handelsvolumen und nicht auf Gewinne für den Trader.

Es gibt sehr viele Handelsstrategein, die mit 1 bis 2 Trades in der Woche über Jahre hinweg profitable Ergebnisse erzielen. Das Team von Algo-Camp hat inzwischen sehr viele Jahre Erfahrungen gesammelt in diesem Bereich. Wenn wir auf die letzten Jahre zurückblieben, dann sehen wir Systeme mit einer geringen Tradeanzahl als profitabler an.

Sind 100% aller kostenfreier Systeme schlecht?

Natürlich nicht. Wir kennen nicht alle kostenfreie Systeme bzw. Signale und können somit nicht pauschal sagen, dass alle schlecht sind.Wie überall im Leben gibt es auch hier Ausnahmen. Leider sind die Ausnahmen hier sehr gering. Wenn wir auf der Suche nach kostenfreien Systemen sind, dann ist die Gefahr enorm hoch an „Verschenker“ zu geraten, die nur ein Ziel haben: Viel traden für hohe Provisionen.

Und nun?

Wir sollen uns vom Plan verabschieden, dass wir mit wenig Aufwand und ohne ein Investition viel Geld an der Börse verdienen können. Gute Arbeit, gute Systeme und gute Signale sind wertvoll. Mit ihnen kann sehr viel Geld verdient werden.

Genau aus diesem Grund verschenken wir von Algo-Camp keine Systeme(*klick*). Ebenfalls sind all unsere Lizenzen vom Volumen und Kapital her streng limitiert. Mit einem Handelssystem für z.B. 800 € können keine 500.000 € Tradingkapital bewegt werden. Bei uns stehen positive Ergebnisse auf Ihrem Trading-Konto im Vordergrund.

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20Aug

Keine Erfahrung aber Interesse: Wie mit dem Algo-Trading starten?

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Das Thema überzeugt sehr schnell: „Im Schlaf Geld verdienen“. Für wen klingt das nicht interessant? Für die Personen, die nur ganz wenig schlafen?

Wer vom Thema Algo-Trading / Handelssysteme / Automatisierter Börsenhandel / Expert Advisor erstmal Wind bekommen hat, der möchte sehr schnell in die Umsetzung gehen. Es klingt interessant und man möchte lieber gestern als morgen damit anfangen. So interessant das Thema klingt, so kompliziert wirkt es auch im ersten Moment.

  • „Muss ich programmieren können?“
  • „Dafür brauche ich doch sicherlich min. 500.00 €!“
  • „Ich bin froh, wenn ich meinen Computer eingeschaltet bekomme. Dann soll ich auch noch Handelssysteme betreiben?!“

Klar, jede Sache mit der wir uns das erste mal beschäftigen wirkt im ersten Moment komplex. Denken wir zurück an unsere Fahrstunde: „Wie soll ich das alles nur lernen?!“

So startest du Schritt für Schritt

Schritt 1) Recherche
Wir wollen uns mit Robotern (Handelssystemen) beschäftigen, dann sollten wir auch einen Roboter nutzen: Die Google-Suchmaschine! Wir sollten jeden Begriff und jedes Thema googeln. Das gleiche gilt auch für YouTube: Es gibt zahlreiche kostenlose Videos die dir die Themen erläutern. Was ist ein Pip? Was ist ein Expert Advisor? MetaTrader 4 oder 5? Trading-VPS? Hier empfiehlt sich ein Blick auf unseren YouTube-Kanal.

Wir sind erst dann mit der Recherche fertig, wenn wir alles gut überblicken können und uns fit genug für den nächsten Schritt fühlen.

Schritt 2) Erste Spielgeld-Trades
Ganz klar: Jeder möchte direkt loslegen und hat keinen großen Spaß daran, mit Spielgeld zu handeln. Wenn das Thema aber noch relativ neu für dich ist, dann empfiehlt sich immer ein kostenloses Demokonto (hier kannst du dir ein kostenloses Demokonto anlegen). Hier kann du keinen Cent verlieren und alle Funktionen ausprobieren, ohne Angst zu haben, dein Geld durch Fehler oder Spielereien zu verlieren.

Schritt 3) Das erste Handelssystem aktivieren
Langsam kommen wir dem Ziel näher! Wir können unser erstes Handelssystem aktivieren. Ob es Spielgeld verdient oder verliert spielt hierbei gar keine große Rolle. Es geht primär darum, zu verstehen, wie der Betrieb eines Handelssystems in der Praxis aussieht. Somit ist es an diesem Schritt noch nicht nötig, Geld für ein Handelssystem auszugeben. Wenn du dein Demokonto bei GBE brokers erstellt hast, dann bekommst du die Trading-Software „MetaTrader“ kostenfrei dazu. In dem MetaTrader sind bereits 2-3 Handelssysteme vorinstalliert (Wichtig: Die vorinstallierten Handelssysteme sind nicht profitabel!).

Wenn du den MetaTrader geöffnet hast, dann findest du links den „Navigator“. Dort in der Kategorie „Experten“ findest du zwei Handelssysteme: MACD Sample und Moving Average. Perfekt für die ersten automatisierten Trades!

MetaTrader von GBE brokers mit 2 kostenlosen Handelssystemen.

Schritt 4) Mit dem Handelssystem „leben“
Nun ist das Handelssystem aktiv und die ersten Trades werden ausgeführt. Vielleicht auch nicht? Seit einigen Tagen laufen die Handelssysteme und es wurde kein Trade umgesetzt? Dann wurde eventuell etwas falsch eingestellt. Irgendwo fehlt ein Haken, eine Berechtigung oder ähnliches. Das ist gar nicht schlimm. Beim ersten Anlauf klappt es so gut wie nie ohne etwas zu vergessen. Aber genau aus diesem Grund testen wir mit deinem Demokonto und nicht mit einem Echtgeldkonto.
Greife hier wieder auf Google und YouTube zurück um die Probleme zu lesen. Oder du kontaktierst einfach Algo-Camp und wir helfen dir hierbei gerne.

Schritt 5) Das Echtgeldkonto
Nun sind wir vor einem wichtigen Schritt: Die Eröffnung eines Echtgeldkontos! An dieser Stelle können wir den Broker GBE brokers aus Hamburg empfehlen. Bei GBE brokers erhältst du einen festen Ansprechpartner der dich über Jahre hinweg begleiten wird. Kein ausgelagertes CallCenter aus dem Ausland sondern deutschsprachige Mitarbeiter, die im Büro an der Elbe in Hamburg sitzen.
Die Eröffnung vom Echtgeldkonto läuft ähnlich ab wie die Eröffnung eines Girokontos. Nur schneller und persönlicher. Sobald alle Formulare digital ausgefüllt wurden und die Einzahlung beim Broker angekommen ist, ist das Konto bereit! Der erste automatisierte Trade mit Echtgeld ist zum Greifen nah.

Schritt 6) Handelssystem erwerben
Dieser Schritt entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Gewinn oder Verlust. Wir brauchen nun ein solides Handelssystem, dem wir unser Echtgeld anvertrauen. Welches Handelssystem soll es nun werden? Das Internet ist voll mit Angeboten. Jedes System verspricht einen rosige Zeiten: Gewinne, Gewinne und Gewinne. Hier müssen wir den gesamten Markt filtern und ein solides Handelssystem finden. Die Aufgabe ist nicht leicht. Nein, sie ist sogar sehr schwer. Viele Anbieter verstecken sich hier zum Beispiel im Ausland oder sind komplett anonym und haben erst gar kein Impressum. Welches System soll es dann nun werden? Schau dir an dieser Stelle einfach unsere Webseite an. Wir sind eine deutsche GmbH mit Firmensitz in Berlin-Mitte. Ein echtes Büro, echte Mitarbeiter und keinen Briefkasten auf den schönsten Inseln der Welt. Hier haben wir eine Übersicht aller Systeme vorbereitet.

Schritt 7) Es geht los!
Das erste Handelssystem wurde gründlich ausgewählt, das Echtgeldkonto ist eröffnen und alles ist bereit für den ersten automatisierten Trade! Ein aufregender Moment. Die ersten Trades wirken sehr wahrscheinlich noch magisch! Positionen und Orders die aus dem Nichts auftauchen und Stops die gesetzt und angepasst werden. Ohne selbst aktiv zu werden. Nun wartet eine neue Herausforderung auf uns. Wir müssen unser Handelssystem (im Idealfall mehrere Handelssysteme) betreuen und verwalten. Läuft technisch alles ordentlich? Sollte ich das Volumen pro Trade anpassen? Hat die Strategie hinter dem System noch einen Vorteil? Sind wir in einer Drawdownphase? Wie baue ich mein Portfolio weiter aus?

Fazit

7 Schritte klingt im ersten Moment nach viel Arbeit. Kann es sein, muss es aber auch nicht. Wir haben hierbei 2 Möglichkeiten: Wir nehmen uns dem Thema an und beschäftigen uns mit allen Punkten oder aber wir holen uns einen Partner an die Seite (zum Beispiel Algo-Camp) und greifen auf seine Erfahrungen zurück. Die Entscheidung liegt bei dir. Beide Wege führen zum Ziel. An dieser Stelle möchten wir aber nochmals betonen, dass du uns jederzeit bei Fragen oder Problemen zu dem Thema kontaktieren kannst. Algo-Trading ist schließlich seit über 12 Jahren unser Alltag.

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07Mai

Opening Range Breakout: Aber modern.

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Die Opening Range Breakout-Strategie (ORB) ist ein Klassiker unter den Handelsstrategien. Hierbei wird das High und das Low innerhalb einer gewissen Uhrzeit betrachtet und den Ausbruch aus dieser Zone gehandelt. Zum Beispiel wird gerne im DAX die Range von 08:00 bis 09:00 Uhr betrachtet. Wird ab 09:01 Uhr das Hoch gebrochen, so gehen wir long. Wird das Tief gebrochen, so gehen wir eine Short-Position ein und setzen auf fallende Kurse.

Beispiel-Range im DAX mit 2 Fehlausbrüchen.

Aktueller Stand und Ideen

Inzwischen gibt es einige Weiterentwicklungen von der klassischen Strategie:

  • Die Range von 08:00 bis 10:00 Uhr betrachten
  • Um die Range einen Abstand von z.B 5 Punkten setzen und erst dann einsteigen.
  • Bei einem Verlust mit erhöhtem Volumen auf einen Ausbruch in die andere Richtung setzen
  • und viele mehr

Der Kreativität sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wenn die Grundstrategie zum Beispiel erstmal als Handelssystem (Expert Advisor) programmiert wurde, dann lassen sich sehr viele Optimierungen testen.

Hier ein paar Ideen die noch getestet werden könnten:

  • Eine Range nur dann handeln, wenn Sie eine Mindestgröße erreicht hat
  • Den Stop Loss/Take Profit an der aktuellen Volatilität anpassen
  • Einen Zeit-SL: Nach z.B. 2 Stunden die Position schließen, wenn sie noch offen ist
  • Eine Range nur dann handeln, wenn der Markt gestern durchgehend seitwärts unterwegs war (In der Hoffnung, dass die Spannung heute ausbricht)

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie ist eine solide Grundstrategie auf die aufgebaut werden kann. Ähnlich wie bei einem Haus das Fundament. Mit der klassischen Grundstrategie „Opening Range Breakout“ haben wir definitiv ein stabiles Fundament.

Ob, wie und in welcher Form die ORB-Strategie heute erfolgreich ist, soll hier in diesem Artikel gar nicht das Hauptthema sein. Wir möchten hier vielmehr auf eine moderne Abwandlung der OBR-Strategie eingehen.

Statisch?

Wenn Sie Algo-Camp schon etwas länger verfolgen, dann kennen Sie sicherlich unser Lieblingsmotto: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Auch bei diesem Thema passt das Motto wieder sehr gut. In der heutigen Zeit ist nichts mehr starr. Im Projektmanagement, in der Mode, in fast jedem Beruf gibt es kaum noch den klassischen Alltag. Alles wird immer dynamischer und individueller. Selbst die Preisbildung bei großen Online-Shops wird je nach Uhrzeit und Gerät des Käufers angepasst.

Da sollten wir uns die Frage stellen: Ist es dann noch zeitgemäß anzunehmen, dass der Markt immer zur gleichen Uhrzeit seine Range bildet? Weiß der Markt, dass er von 08:00 bis 09:00 Uhr eine Range bilden soll? Vielleicht weiß er das heute. Aber wieso sollte er auch morgen und übermorgen zur gleichen Uhrzeit eine Range bilden?

Genau mit dieser Frage hat sich unsere Handelsabteilung in den letzten Monaten beschäftigt.

Dynamisch!

Der Markt bildet seine Range in der Regel spontan aus. Die Ausbildung einer Range ist ein natürliches Verhalten des Markets: Die Masse weiß nicht wo es hingehen soll/wird. Die Masse ist verunsichert und daher bewegt sich ein Markt über Minuten, Stunden oder Tage in einer Range.

Ziel: Dynamische Ranges im Markt automatisch erkennen und ebenfalls automatisiert handeln!

Einige Monaten haben wir an den Funktionen programmiert, um dynamische Ranges zu erkennen die keine zeitliche Vorgabe haben. Mal bildet ein Markt 2 Tage keine Range aus und an anderen Tagen läuft der Markt von einer Range zur nächsten Range.

Ein Beispiel vom USDJPY bei dem automatisch 2 dynamische Ranges erkannt und automatisch gehandelt wurden.

Dadurch, dass wir einen Expert Advisor mit unserer Range-Erkennung programmiert haben, können wir auch ganz genau testen und analysieren ob die Idee überhaupt profitabel ist. Ist der Ausbruchshandel von dynamischen Ranges überhaupt profitabel?

Ja!

Die Kunst liegt hier in der Erkennung der Ranges sowie (wie so oft) im Risiko-Management.

Während der Entwicklung tauchten folgende Fragen bzw. Probleme auf:

  • Wie wird eine Range definiert? Und wie können wir das dem Computer beibringen?
  • Wann ist eine Range eine Range und nicht nur einfach eine kurze „Ruhephase“?
  • Wie gehen wir mit kurzen Spikes vom High bzw. Low um (Fehlausbrüche)?
  • Wie lange ist eine Range gültig?
  • In welchen Zeiträumen darf eine Range erkannt werden?
  • und viele weitere Hürden

 

Ergebnis: AusbruchsBaron

Das Ergebnis aus der Untersuchung und Programmierung ist der „AusbruchsBaron“. Ein Expert Advisor für den MetaTrader 4 welcher den USDJPY handelt. Genau dort sucht, findet und handelt er die dynamischen Ranges automatisch. Der Backtest hat gezeigt, dass die Strategie bereits seit 2003 profitabel funktioniert. Bis heute gab es nur 2 Jahre die leicht negativ beendet wurde. Mehr Informationen zum AusbruchsBaron finden Sie auf der Detailseite vom Expert Advisor.

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20Jun

Aktueller Stand „GBP King“

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Der „GBP King“ ist ein Handelssystem von uns welches den GBPUSD auf H1-Basis handelt. Bei diesem Handelssystem gibt es derzeit einige Verunsicherungen bei den Tradern. Der Grund dafür: Die aktuelle Performance. An dieser Stelle möchten wir gerne transparent die aktuelle Phase analysieren und subjektiv bewerten. Wir möchten nicht nur die Gewinn präsentieren sondern auch die Verluste. Denn diese gehören zum Trading und auch zum Algo-Trading dazu.

Dafür nehmen wir das aktuelle Kalenderjahr 2018 und ziehen Vergleiche zu den Jahren davon bis 2010 zurück.

Performance 2018

Betrachten wir zu Beginn die Performance vom 01.01.2018 bis zum 20.06.2018. Gehandelt wurde der GBPUSD mit 0.10 Lot pro Trade.

Wichtig zu wissen: Sehr wahrscheinlich wird Ihre Performance nicht zu 100% identisch sein. Es können durchaus einige Unterschiede geben in der Ausführung. Je nach Broker bzw. Marktphase könne die Einstiege und Ausstiege wenige Pips abweichen. Es ist auch möglich, dass Sie einen Trade gar nicht oder anders gehandelt haben. Das könnte z.B. daran liegen, dass eine Order bei Ihnen und Ihrem Broker knapp verfehlt wurde und bei uns wiederum ausgeführt wurde. Mittel- bis langfristig gleich sich das in der Regel aus.

In diesem Zeitraum hat das System ca. 7 € verloren und in Pips gerechnet ca. 7 Pips. 

Performance GBP King 2018.


Kennzahlen GBP King 2018.

 

Performance 2010 bis 2018

Nun werfen wir nochmals einen Blick auf die Performance von 2010 an bis 2018. Ebenfalls wieder mit 0.10 Lot pro Trade und gehandelt wurde ausschließlich der GBPUSD auf H1-Basis. Hier war der maximale Drawdown ca. 750 Pips. In Euro bei 0.10 Lot pro Trade ca. 700 €.

Performance GBP King 2010 – 2018.


Kennzahlen GBP King 2010 – 2018.

 

Vergleich und aktueller Stand

Wir haben in dem Betrachtungszeitraum 2018 noch nicht die Extrempunkte aus den Jahren davor erreicht. Das gesamte Jahr liegt bei fast + – 0 € (minimaler Verlust). Der Drawdown in diesem Jahr (vom Performancehoch zum nächsten Tief) liegt bei 478 Pips. In den Jahren davor lag dieser Wert bei ca. 695 Pips.

Somit bewegt sich das Handelssystem „GBP King“ noch völlig im Rahmen.

Die Emotionen

Gar keine Frage, es ist nicht einfach ein Handelssystem über Wochen bzw. Monate laufen zu lassen welches Verluste generiert bzw. auf der Stelle tritt. Daher ist es im Vorfeld immer ganz besonders wichtig, sich zu fragen ob das Handelssystem zu einem passt.

  • „Schaffe ich es emotional und finanziell den Drawdown zu verkraften?“
  • „Komme ich damit klar, wenn das Handelssystem ein halbes Jahr auf der Stelle tritt?“

Genau aus diesen Gründen stellen wir im Vorfeld immer die kompletten Backtests zur Verfügung. Nicht primär um mit einer gut laufenden Performancekurve zu überzeugen, sondern damit der potentielle Trader alle Informationen hat um zu entscheiden, ob das System zu einem passt.

Die Zukunft

Auch wir können nicht in die Zukunft blicken um eine Aussage über die zukünftige Performance zu treffen. Es kann leider immer passieren, dass ein Handelssystem bzw. eine Handelsstrategie von heute auf morgen nicht mehr Gewinne am Markt erhandelt. Wir lassen den GBP King auf unserem Konto weiterhin laufen, da wir die Extrempunkte aus der Vergangenheit noch nicht erreicht haben. Dies stellt keinerlei Empfehlung dar sondern soll lediglich der Information dienen.

Zwei Möglich Szenarien gibt es:

  • Die Strategie bzw. das System hat keinen Vorteil mehr am Markt und generiert nur noch Verluste.

oder

  • Es ist eine einfache Drawdown-Phase und diese ist bald wieder vorbei.

Darüber eine Aussage zu treffen wäre jetzt mehr als unseriös. So sehr wir uns den Blick in die Zukunft auch wünschen.

Wer bereits jetzt ein zu hohen %-Verlust auf seinem Konto durch den GBP King erlitten hat, der hat sehr wahrscheinlich ein zu hohes Risiko gefahren (= zu viel Volumen). 

Algo-Camp Verfahren

Wie gehen wir damit um? Bevor wir den Handel eines Systems starten, gehen wir bereits davon aus dass wir einen Drawdown erleben werden der doppelt so hoch wie der aus der Vergangenheit ist. Entsprechend dieser Größe rechnen wir auch unser Volumen aus. Auf dem Weg bis zum 2x max. Drawdown entscheiden wir uns je nach Lage für verschiedene Möglichkeiten:

  • Volumen senken
  • Handel auf dem Livekonto deaktivieren und auf einem Demokonto fortführen
  • Unverändert weiterlaufen lassen

Bevor wir aber nicht den einfachen max. Drawdown aus der Vergangenehit erreicht habe, greifen wir in der Regel nicht ein.

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