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04Nov
Viel traden = viele Gewinne?
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Wir alle haben einen Grundsatz im Kopf: Wer nicht arbeitet, der verdient auch nichts. Wer viel arbeitet, der verdient auch viel (von nichts kommt nichts). Gilt dies auch fürs Trading oder gelten hier andere Regeln? Ist and der Börse der Trader der reichste, der die meisten Trades absetzt?

Wenn wir bei Algo-Camp ein paar Jahre zurückblicken, dann sehen wir eine Meinung immer wieder: Die Mehrheit der Trader möchte ein Handelssystem haben, das möglichst viel handelt. Ganz oft erreichen uns E-Mails mit Inhalten wie

“Das Handelssystem ist aktiv aber es handelt seit 15 Minuten nicht.”

oder

“Das System führt seit 2 Tagen keinen Trade durch. Ich will mein Geld zurück !!!^^”.

Solche E-Mails können wir gar nicht negativ aufnehmen. Hier ist noch ein Gedanke in den Köpfen, der in den letzten Jahren immer wieder in der Arbeitswelt geprägt wurde: “Wer viel arbeitet, der verdient auch viel mehr!”.

Was sagt das Team dazu?

Wenn wir bei Algo-Camp das gesamte Team fragen, welche Eigenschaften eine profitable Handelsstrategie besitzen muss, dann fällt der Punkt “Hohe Trading Frequenz” nicht. Die erfolgreichsten Strategien die wir erlebt oder entwickelt haben, haben nicht viel gehandelt. Eine gute bzw. sehr gute Handelsstrategie kann auch nur 1 bis 2 Mal in der Woche traden. Klar, der Broker freut sich nicht über solche Strategien. Denn dieser verdient in der Regel am Spread eines Trades.
Aber wir wollen auch nicht den Broker reichen machen sondern unser Trading-Konto wachsen lassen.

All unsere Strategien die wir bisher in Form von automatischen Handelssystemen angeboten haben, handeln ca. 1 bis 2 Mal pro Woche. Wenn der Markt sehr volatil ist, dann auch gerne 3 Mal in der Woche.

Unterschied manuell und automatisch traden?

Hier müssen wir gar nicht differenzieren zwischen manuellen und automatischen Trades. Wir dürfen hier nicht vergessen, dass ein automatisches Handelssystem eigentlich nur eine Software ist, die strikt eine vorgeschriebene Handelsstrategie umsetzt. Ob wir sie manuell oder automatisch umsetzen führt am Ende des Tages zur gleichen Anzahl an Trades.

Unterscheiden müssen wir hier eher zwischen Strategien und Instrumenten. Wenn wir (automatisch oder manuell) 5 Handelsstrategien handeln (lassen), dann ist die Anzahl der Trades natürlich viel höher als wenn nur eine einzige Strategie gehandelt wird.

Fazit

Wir sollten uns davon verabschieden, dass der Trader am reichsten ist, der am öftesten handelt. Manchmal reicht auch nur 1 Trade in der Woche oder im Monat aus, um sehr gutes Geld zu verdienen. Wir traden für die Gewinne und nicht für die Anzahl und schon gar nicht um unseren Broker zu bereichern.

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22Okt
Mehrere Expert Advisor gleichzeitig?
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Früher oder später kommt jeder Algo-Trader an den Punkt, wo er mehr möchte. Mehrere Assets handeln, stärkere Aktivität im Konto und somit ja auch mehrere Expert Advisor (kurz: EAs – Automatische Handelssysteme). An dieser Stelle stellt sich die Frage: Brauche ich für jedes Handelssystem ein eigenes Konto oder kann ich alle auf einem Konto laufen lassen? Und was macht Sinn?

Mehrere Expert Advisor gleichzeitig?

Zauberwort: Magic Number

Technisch ist es gar kein Problem, mehrere Expert Advisor auf einem Konto laufen zu lassen. Wenn diese Systeme denn sauber programmiert wurden. Was heißt sauber programmiert wurden?

Ein Handelssystem muss die eigenen Orders und Positionen erkennen können. “Welche gehören mir und welche sind von anderen Systemen bzw. vom Trader manuell?”
Dies geschieht über die “Magic Number”. Bei jeder Order und bei jedem Trade wird vom Handelssystem die Magic Number übersendet. Das Handelssystem hält dann immer nach dieser Kontonummer ausschaut. Alles was die eigene Magic Number trägt wird verwaltet. Die restlichen Orders und Positionen werden ignoriert.

Als Trader muss hier also nur noch darauf geachtet werden, dass jedes Handelssystem seine eigene Magic Number bekommt. Wie diese lautet spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass sie auf Ihrem Konto einmalig verwendet wird.

Wenn Ihre Handelssysteme nicht auf die Magic Number achten, dann wird es gefährlich! Dann sollten Sie in diesem Falle pro Konto nur ein Handelssystem laufen lassen. Ebenfalls sollten Sie auf diesem Konto nicht zusätzlich manuell handeln.

Wieso?

Die Handelssysteme kommen sich dann in die Quere. Sie schließen Ihre manuellen Positionen, schließen die Positionen von anderen Systemen oder löschen fremde Orders.

Wirklich sinnvoll?

Wenn die Magic Number beachtet und bestimmt wird, dann müssen wir von der technischen Seite gar keine Angst haben.

Verlassen wir die technische Sicht und betrachten die Frage aus Sicht der Überwachung und Messung: Haben wir hier noch den Überblick? Sind meine Systeme profitabel? Welche Systeme laufen gut und welche schlecht?

Diese Frage lässt sich nicht mehr (so einfach) beantworten, wenn mehrere Systeme und wir auch noch manuell auf einem Konto handeln. Hier sehen wir nur noch eine Zahl: Der aktuelle Kontostand. Dort enthalten ist unsere Einazhlung sowie die Gewinne und Verlulste aller Trades.

Überwachen und messen lässt sich alles viel einfacher, wenn wir pro Handelssystem ein eigenes Konto haben. Dann sehen wir jeweils auf dem ersten Blick ob und wie profitabel das System ist.

Wir lassen zwei verschiedene Handelssysteme laufen und traden auch noch manuell? Dann könnten wir hier 3 verschiedene Konten aufsetzen. Pro System ein Konto und für unser manuelles Trading ebenfalls noch ein Konto.

Zum Glück leben wir aktuell in einer Zeit, in der ein Tradingkonto für uns keine Kosten verursacht. Somit haben wir hier schonmal keine zusätzlichen Kosten solange wir auch die Konten wirklich nutzen.

Fazit

Technisch ist es gar kein Problem, mehrere Handelssysteme (Expert Advisor) auf einem Konto laufen zu lassen. Wenn die Systeme gut programmiert sind (Stichwort Magic Number), dann können Sie hierbei auch ruhig schlafen. Jedes Handelssystem erkennt die eigenen Orders bzw. Positionen und verwaltet auch nur diese. Alle anderen Orders und Positionen werden ignoriert.

Von der Übersicht her sollten wir (wenn es uns wichtig ist) für jedes System ein eigenes Konto haben. So lassen sich die Ergebnisse viel leichter messen.

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14Okt
Robo-Signale Webinar
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Vor einigen Wochen haben wir die “Robo-Signale” als neues Produkt in unsere Produktpalette aufgenommen. Der Andrang war zu Beginn wieder so groß, dass sich unsere Antwortzeit auf Supportanfragen leider für ein paar Tage vergrößert hat.

Was sehen wir hier? Wir sehen noch die vielen Fragezeichen bei vielen Tradern. “Was sind Robo-Signale?”, “Bringen sie mich im Trading voran?” sowie zahlreiche weitere Fragen haben uns erreicht.

Aus diesem Grund haben wir ein kostenfreies Webinar geplant. Das Webinar findet am 16. Oktober um 16:30 Uhr statt und ist für alle komplett kostenlos.

Für das Webinar haben wir uns folgende Inhalte überlegt:

– Was steckt hinder den Robo-Signalen?
– So einfach wie noch nie: Live-Installation der Robo-Signale
– Handelsstrategien hinter den Robo-Signalen
– LIVE Beantwortung Ihrer Fragen

Sie sind offen für neues und haben Interesse? Dann sehen wir uns hoffentlich live im Webinar!

▶️ Hier (*hier klicken*) können Sie sich innerhalb von wenigen Sekunden für das Webinar kostenfrei anmelden.

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08Okt
Wieso kostenlose Expert Advisor Ihr Geld vernichten
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Kostenlose Expert Advisor (Handelssysteme für den MetaTrader) und Trading-Signale gibt es wie Sand am Meer. Die Premium-Varianten davon kosten dann vielleicht noch einmalig 10 USD. Klingt verlocken, oder? Damit wir möglichst schnell reich an der Börse werden, fangen wir direkt mit dem Sparen an!

Geht die Rechnung auf?

Aus diesem Grund verbrennen kostenlose Systeme/Signale Ihr Kapital

Wir kennen das Sprichwort: “Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.”
Das stimmt. Aber was, wenn der Gaul eher ein trojanisches Pferd ist?

Um das Konstrukt “Kostenlos” im Bereich der Börse zu verstehen, müssen wir etwas hinter die Kulissen schauen. Was haben die Personen eigentlich davon, wenn sie ihre Signale bzw. Expert Advisor kostenfrei verschenken?

Sie verdienen ihr Geld durch den Broker. Die Kunden werden zu einem gewissen Broker gebracht, damit sie dort die kostenlosen Systeme/Signale nutzen können. Hier verdient der freundliche “Schenker” dann entweder eine einmalige Provision oder aber er verdient an jedem Trade mit.

Bis hier ist noch alles in Ordnung und alles fair. Wenn dem Broker Kunden gebracht werden, dann kann der Broker auch etwas von seinen Gewinnen an die Person abgeben, die Werbung für den Broker gemacht hat. Schließlich hat der Trader hier erstmal keine Nachteile: Seine Konditionen verändern sich nicht und er bekommt ein Handelssystem oder Signale geschenkt.

Jetzt kommen wir aber zum Problem. Zum Grund, wieso kostenlose Expert Advisor bzw. Signale in der Regel Ihr Geld vernichten. Es herrscht ein Interessenkonflikt!

Die Person, die euch das Handelssystem schenkt, verdient in der Regel pro Trade/Transaktion mit. Wie wird hier also ein kluger Programmierer das Handelssystem aufbauen? Was sind seine primären Ziele?

Viel handeln! Sehr viel handeln und mit viel Volumen!

 

Viel handeln? Und wo ist das Problem?

Nochmals zur Verdeutlichung: Der “Verschenker” verdient mit jedem Trade. Und hier spielt es keine Rolle, ob der Trade mit einem Gewinn oder mit einem Verlust geschlossen wird. Die Zahlung erfolgt pro Trade.

Wirtschaftlich betrachtet liegt also hier der Fokus auf das Handelsvolumen und nicht auf Gewinne für den Trader.

Es gibt sehr viele Handelsstrategein, die mit 1 bis 2 Trades in der Woche über Jahre hinweg profitable Ergebnisse erzielen. Das Team von Algo-Camp hat inzwischen sehr viele Jahre Erfahrungen gesammelt in diesem Bereich. Wenn wir auf die letzten Jahre zurückblieben, dann sehen wir Systeme mit einer geringen Tradeanzahl als profitabler an.

Sind 100% aller kostenfreier Systeme schlecht?

Natürlich nicht. Wir kennen nicht alle kostenfreie Systeme bzw. Signale und können somit nicht pauschal sagen, dass alle schlecht sind.Wie überall im Leben gibt es auch hier Ausnahmen. Leider sind die Ausnahmen hier sehr gering. Wenn wir auf der Suche nach kostenfreien Systemen sind, dann ist die Gefahr enorm hoch an “Verschenker” zu geraten, die nur ein Ziel haben: Viel traden für hohe Provisionen.

Und nun?

Wir sollen uns vom Plan verabschieden, dass wir mit wenig Aufwand und ohne ein Investition viel Geld an der Börse verdienen können. Gute Arbeit, gute Systeme und gute Signale sind wertvoll. Mit ihnen kann sehr viel Geld verdient werden.

Genau aus diesem Grund verschenken wir von Algo-Camp keine Systeme(*klick*). Ebenfalls sind all unsere Lizenzen vom Volumen und Kapital her streng limitiert. Mit einem Handelssystem für z.B. 800 € können keine 500.000 € Tradingkapital bewegt werden. Bei uns stehen positive Ergebnisse auf Ihrem Trading-Konto im Vordergrund.

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17Sep
Newstrading – Automatisiert oder manuell?
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Newstrading – Ein Handelsansatz an dem früher oder später jeder Trader nicht vorbeikommt. In diversen Büchern, Webinaren und Seminaren wird sie angepriesen. “Lege eine Buy- und eine Sell-Order vor den Zahlen in den Markt und warte ab.” Klingt so genial wie einfach. Doch wie sieht hier die Realität aus und sollten wir News manuell oder automatisiert handeln?

Die Newstrading-Strategie können wir in 2 Unterstrategie aufteilen: Der Ansatz mit den 2 Orders kurz vor Events und der fundamentale Ansatz.

Newstrading mit 2 Orders

Starten wir mit einem einfachen Beispiel: Heute um 15:30 Uhr werden wichtige Zahlen veröffentlicht wie z.B. die Arbeitslosenquote. Kurz vorher (um 15:29:55 Uhr) stellen wir 2 Orders in den Markt: Eine Buy-Stop und eine Sell-Stop. Beide Orders notieren knapp am aktuellen Kurs. Nehmen wir einen Abstand im EURUSD von ca. 5 Pips.

Dann ist es soweit: Die Arbeitslosenzahlen werden veröffentlicht! Sie sind deutlich schlechter als die Vorhersagen und somit der Markt fällt stark. Besonders stark, weil die Analysten von einer Verbesserung der Arbeitslosenquote ausgegangen sind.

Nun wurde also die Sell-Order ausgeführt und wir sind stark im Gewinn. Die Buy-Order liegt noch im Markt und kann nun manuell gelöscht werden.

Fertig! Die News wurde erfolgreich gehandelt!

Fundamentales Newstrading

Die zweite Unterstrategie vom Newstrading ist nicht so weit verbreitet wie die erste Strategie. Wieso? Sehr wahrscheinlich, weil sie nicht so einfach und bequem ist. Hier werden Berichte und Nachrichten gelesen, Meinungen und Analysen bewertet sowie wichtige Twitter-Accounts regelmäßig geprüft. Auch die Charttechnik spielt hier eine kleine Rolle.

Wie sieht hier der Trading-Alltag aus? Lesen, filtern, lesen, …
Täglich werden wir mit Nachrichten und Analysen geflutet. Neue Bewertungen, Ziele und Analysen werden angepasst, …

In erster Linie geht es darum, die wichtigen von den unwichtigen Nachrichten zu filtern. Schließlich wollten wir nur auf relevante News reagieren und handeln, die auch marktrelevant sind und Einfluß auf die zukünftigen Kursbewegungen haben.

Ebenfalls geht es darum, die News zu kategorisieren. Welche Märkte werden durch diese News bewegt? Trump will weitere Zölle einführen: Welche Werte sollen dann gehandelt werden?

Automatisiert oder manuell?

Die finale Frage: Sollten wir Newstrading manuell oder automatisiert betreiben? Wir würden sagen: Es kommt drauf an!

Bei der ersten Variante (Newstrading mit 2 Orders) ist der Computer definitiv der bessere Trader. Gerade dann, wenn die Märkte sich schnell bewegen, kann er die Orders schneller platzieren und im Anschluß auch schnell verwalten.

Das macht uns als menschlichen Trader aber nicht arbeitslos. Wir müssen schließlich entscheiden, welche News gehandelt werden sollen.

Bei der zweiten Variante sehen wir hier den Menschen gegenüber einem “einfachen Expert Advisor” definitiv im Vorteil. Gar keine Frage: Wir können auch diese Variante perfekt automatisieren. Die Kosten für die Programmierung, die Wartung, die Datenfeeds usw. werden aber so hoch sein, dass wir als Privatanleger niemals in den Genuss kommen. Selbst große Banken und Vermögensverwaltungen haben diese Variante noch nicht perfektioniert.

Wer sich ernsthaft mit dem Newstrading beschäftigen möchte, denen empfehlen wir Tradingfreaks! Eine GmbH aus Siegburg, die in diesem Bereich in Deutschland schon sehr groß aufgestellt ist.
Wir empfehlen hier auch die Video-Dokumentation von Tradingfreaks: Zur Dokumentation

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03Sep
Inspirationen/Quellen für Handelsstrategien
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Jedes voll- oder halbautomatische Handelssystem basiert auf eine wichtige Sache. Jedes Handelssystem steht und fällt damit. Es ist die Grundlage der Handelssysteme und auch manuelle Trader kommen nicht ohne aus. Die Rede ist von den Handelsstrategien (Trading-Strategie)!

Jeder Trader (egal ob unerfahren oder schon einige Jahre dabei) ist stark an Handelsstrategien interessiert. Besonders gut lässt sich dieses Phänomen bei Webinaren und Seminaren beobachten: Die Müdigkeit nimmt zu und das Gähnen lässt sich nur noch schwer unterdrücken. Rückfragen gibt es so gut wie keine. Und dann kommt der Moment! Der Referent spricht von Handelsstrategien und zeigt eventuell eine Folie, mit einer oder mehreren Strategien. Sofort werden die Kameras und Stifte gezückt! Jedes Detail wird nachgefragt! Endlich wird es interessant!

Verständlich! Ohne Handelsstrategien bzw. Handelsansätze können wir langfristig auch nicht erfolgreich am Markt agieren. Das gleiche gilt für die Entwicklung von automatischen Handelssystemen.
In jedem Handelssystem steckt eine Handelsstrategie.

Die Frage ist nun, wie kommen wir an Handelsstrategien bzw. an Ansätze oder an einfachen Inspirationen? Wir haben 4 TOP-Quellen für euch zusammengefasst:

Magazine / Fachzeitschriften

Zugegeben, im deutschsprachigen Raum gibt es nicht so viele Magazine bzw. Fachzeitschriften die sich mit dem Thema Handelsstrategien und Trading beschäftigen. Sehen wir es positiv: Dafür müssen wir nicht all zu viele Magazine kaufen und verlieren nie den Überblick. Ein Blick ins TRADER’S-Mag lohnt sich immer wieder!

Hier stellen Trader ihre eigene Handelsstrategie zum Teil sehr genau vor. Einstieg, Ausstieg, Risiko- und Money-Management, Stop Loss-Setzung usw.
Eine Strategie von A bis Z inklusive einer historischen Auswertung der letzten Jahre.

Foren / Blogs

Im Internet gibt es zahlreiche Foren in denen gemeinschaftlich über Strategien diskutiert oder berichtet wird. Nicht selten entstehen auch Strategien in einer öffentlich Zusammenarbeit. Der eine organisiert die historischen Kurse, der andere testet die Grundstrategie, wer anders optimiert die Parameter usw.

Ähnlich läuft es auch in Blogs ab. Hier veröffentlichen Trader oder Mathematiker ihre Strategien samt diverser Auswertungen.

Webinaren / Seminaren

Egal ob kostenfrei oder kostenpflichtig, jeder Trader gibt hier gerne einen Einblick in sein Trading. Zwar werden hier die eigene Strategien nicht immer komplett veröffentlicht, dafür aber gibt es immer wieder interessante Einblicke. Wir brauchen nicht immer eine komplette Strategie. Oft helfen uns kleine Auszüge schon enorm weiter, um darauf basierend weiter zu recherchieren.

Im Chart


Unserer Meinung nach die beste Quelle für Strategien und erste Ansätze einer Strategie. Wenn wir täglich mehrere Stunden vor den Charts sitzen, die Märkte beobachten und traden, dann fallen uns früher oder später gewisse Auffälligkeiten auf.

“Der Markt bewegt sich um 15:30 Uhr immer stark gegen den vorherigen Trend.”

“Der 200er SMA ist im NZDUSD besonders signifikant und er prallt hier öfters ab.”

“Die Gaps in gewissen Aktien werden sogut wie immer geschlossen”

Das sind erste Ansätze. Aus diesen Ansätzen können profitable Strategien entstehen. Nun gilt es weiter zu forschen. War es Zufall oder treten die Punkte wirklich öfters ein? Wie kann ich davon profitieren? Wie kann ich den Stop Loss sinnvoll setzen?

Vorsicht!

Wir sollten nichts blind nachhandeln. Wir wissen nicht zu 100%, ob die geschriebenen oder erzählten Informationen stimmen. Ist die Strategie wirklich bisher profitabel gewesen? Hat der Autor eventuell wichtige Detailinformation (aus Versehen) nicht erwähnt?

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22Aug
Strengere CFD-Regeln in Australien: Hebel 1:20
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Traders Liebling: Der Hebel! Gerne soll er möglichst hoch sein, um mit wenig Kapital viel Volumen zu handeln. Aus 100 € Kapital 50.000 € in nur 30 Tagen erhandeln! Das waren die Ziele mit einem großen Hebel in Höhe von 1:400 oder sogar 1:500.

Die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) hat dem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht und den Hebel bereits auf maximal 1:30 gesetzt. Unmittelbar danach ging es los, eine Lücke zu finden. Wie kommt man an den geliebten großen Hebel? Eine beliebte Variante waren Broker in Australien. Dort bekam man auch als Trader aus der DACH-Region den alten (hohen) Hebel.

Schon damals war klar: Wenn die Lücke so intensiv ausgenutzt wird, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis auch diese geschlossen wird. In den letzten Monaten haben die Regulierungsbehörden ihren Fokus genau auf diesen Punkt geworfen: Wo sind die Lücken und wie werden diese genutzt?

Australien – Goodbye großer Hebel

Heute wurde bekannt, dass die ASIC (Australian Securities and Investments Commission) die Lücke geschlossen hat bzw. den Hebel senken wird. Man hat erwartet, dass Australien sich an der ESMA orientiert und die gleichen Vorgaben umsetzt. Unerwartet hat die ASIC aber strengere Vorgaben veröffentlich als erwartet. Der maximale Hebel wurde hier nicht auf 1:30 gesenkt, sondern auf 1:20. Somit ist die Lücke mehr als geschlossen und australische Broker sind für Kunden aus der EU nicht mehr so interessant wie früher. Ebenfalls hat die ASIC nun auch die binären Optionen verboten.

Wurde die Lücke intensiv genutzt?

Definitiv! 83% aller Kunden australischer Broker stammen nicht aus Australien! Somit war Australien lange ein beleibter Ort, um die Vorgaben der ESMA zu umgehen.

Und nun?

Die beliebteste Lücke ist geschlossen und sehr wahrscheinlich werden viele Trader ihre Konten nun in Australien schließen und das Geld von dort abziehen. Das nächste Hebel-Paradies ist nicht weit entfernt. Wo geht nun der Trend hin? Bahamas, Seychellen, …? Wo auch immer: Es wird wieder nur eine Frage der Zeit sein, bis auch diese geschlossen wird.

Hierbei vergessen die Trader oft eine Sache: Mit Trading-Konten im entfernen Ausland gewinnen sie einen hohen Hebel und verlieren aber viele Rechte und Sicherheiten. Einlagensicherung für deutsche Kunden, die ein Trading-Konto auf den Seychellen haben? Gibt es nicht. Wie vorgehen, wenn es Probleme mit der Auszahlung gibt? usw.

Unsere Empfehlung: Auf das Katz-und-Maus-Spiel verzichten und bei einem Broker in der EU- das Konto eröffnen. Hier haben wir immerhin noch einen maximalen Hebel von 1:30 (nochmals zur Erinnerung: In Australien wird dieser bald 1:20 sein). An dieser Stelle empfehlen wir unseren Partnerbroker GBE brokers (*hier klicken*). Neben den Top-Konditionen erhalten die Trader hier etwas, was sie in Australien nie erhalten haben: Deutschsprachigen Support von persönlichen Ansprechpartnern die im Büro in Hamburg an der Elbe sitzen.

Quelle: https://www.financemagnates.com/forex/brokers/match-and-raise-why-asic-overshot-esmas-cfds-product-intervention/?utm_source=newsletter

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20Aug
Keine Erfahrung aber Interesse: Wie mit dem Algo-Trading starten?
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Das Thema überzeugt sehr schnell: “Im Schlaf Geld verdienen”. Für wen klingt das nicht interessant? Für die Personen, die nur ganz wenig schlafen?

Wer vom Thema Algo-Trading / Handelssysteme / Automatisierter Börsenhandel / Expert Advisor erstmal Wind bekommen hat, der möchte sehr schnell in die Umsetzung gehen. Es klingt interessant und man möchte lieber gestern als morgen damit anfangen. So interessant das Thema klingt, so kompliziert wirkt es auch im ersten Moment.

  • “Muss ich programmieren können?”
  • “Dafür brauche ich doch sicherlich min. 500.00 €!”
  • “Ich bin froh, wenn ich meinen Computer eingeschaltet bekomme. Dann soll ich auch noch Handelssysteme betreiben?!”

Klar, jede Sache mit der wir uns das erste mal beschäftigen wirkt im ersten Moment komplex. Denken wir zurück an unsere Fahrstunde: “Wie soll ich das alles nur lernen?!”

So startest du Schritt für Schritt

Schritt 1) Recherche
Wir wollen uns mit Robotern (Handelssystemen) beschäftigen, dann sollten wir auch einen Roboter nutzen: Die Google-Suchmaschine! Wir sollten jeden Begriff und jedes Thema googeln. Das gleiche gilt auch für YouTube: Es gibt zahlreiche kostenlose Videos die dir die Themen erläutern. Was ist ein Pip? Was ist ein Expert Advisor? MetaTrader 4 oder 5? Trading-VPS? Hier empfiehlt sich ein Blick auf unseren YouTube-Kanal.

Wir sind erst dann mit der Recherche fertig, wenn wir alles gut überblicken können und uns fit genug für den nächsten Schritt fühlen.

Schritt 2) Erste Spielgeld-Trades
Ganz klar: Jeder möchte direkt loslegen und hat keinen großen Spaß daran, mit Spielgeld zu handeln. Wenn das Thema aber noch relativ neu für dich ist, dann empfiehlt sich immer ein kostenloses Demokonto (hier kannst du dir ein kostenloses Demokonto anlegen). Hier kann du keinen Cent verlieren und alle Funktionen ausprobieren, ohne Angst zu haben, dein Geld durch Fehler oder Spielereien zu verlieren.

Schritt 3) Das erste Handelssystem aktivieren
Langsam kommen wir dem Ziel näher! Wir können unser erstes Handelssystem aktivieren. Ob es Spielgeld verdient oder verliert spielt hierbei gar keine große Rolle. Es geht primär darum, zu verstehen, wie der Betrieb eines Handelssystems in der Praxis aussieht. Somit ist es an diesem Schritt noch nicht nötig, Geld für ein Handelssystem auszugeben. Wenn du dein Demokonto bei GBE brokers erstellt hast, dann bekommst du die Trading-Software “MetaTrader” kostenfrei dazu. In dem MetaTrader sind bereits 2-3 Handelssysteme vorinstalliert (Wichtig: Die vorinstallierten Handelssysteme sind nicht profitabel!).

Wenn du den MetaTrader geöffnet hast, dann findest du links den “Navigator”. Dort in der Kategorie “Experten” findest du zwei Handelssysteme: MACD Sample und Moving Average. Perfekt für die ersten automatisierten Trades!

MetaTrader von GBE brokers mit 2 kostenlosen Handelssystemen.

Schritt 4) Mit dem Handelssystem “leben”
Nun ist das Handelssystem aktiv und die ersten Trades werden ausgeführt. Vielleicht auch nicht? Seit einigen Tagen laufen die Handelssysteme und es wurde kein Trade umgesetzt? Dann wurde eventuell etwas falsch eingestellt. Irgendwo fehlt ein Haken, eine Berechtigung oder ähnliches. Das ist gar nicht schlimm. Beim ersten Anlauf klappt es so gut wie nie ohne etwas zu vergessen. Aber genau aus diesem Grund testen wir mit deinem Demokonto und nicht mit einem Echtgeldkonto.
Greife hier wieder auf Google und YouTube zurück um die Probleme zu lesen. Oder du kontaktierst einfach Algo-Camp und wir helfen dir hierbei gerne.

Schritt 5) Das Echtgeldkonto
Nun sind wir vor einem wichtigen Schritt: Die Eröffnung eines Echtgeldkontos! An dieser Stelle können wir den Broker GBE brokers aus Hamburg empfehlen. Bei GBE brokers erhältst du einen festen Ansprechpartner der dich über Jahre hinweg begleiten wird. Kein ausgelagertes CallCenter aus dem Ausland sondern deutschsprachige Mitarbeiter, die im Büro an der Elbe in Hamburg sitzen.
Die Eröffnung vom Echtgeldkonto läuft ähnlich ab wie die Eröffnung eines Girokontos. Nur schneller und persönlicher. Sobald alle Formulare digital ausgefüllt wurden und die Einzahlung beim Broker angekommen ist, ist das Konto bereit! Der erste automatisierte Trade mit Echtgeld ist zum Greifen nah.

Schritt 6) Handelssystem erwerben
Dieser Schritt entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Gewinn oder Verlust. Wir brauchen nun ein solides Handelssystem, dem wir unser Echtgeld anvertrauen. Welches Handelssystem soll es nun werden? Das Internet ist voll mit Angeboten. Jedes System verspricht einen rosige Zeiten: Gewinne, Gewinne und Gewinne. Hier müssen wir den gesamten Markt filtern und ein solides Handelssystem finden. Die Aufgabe ist nicht leicht. Nein, sie ist sogar sehr schwer. Viele Anbieter verstecken sich hier zum Beispiel im Ausland oder sind komplett anonym und haben erst gar kein Impressum. Welches System soll es dann nun werden? Schau dir an dieser Stelle einfach unsere Webseite an. Wir sind eine deutsche GmbH mit Firmensitz in Berlin-Mitte. Ein echtes Büro, echte Mitarbeiter und keinen Briefkasten auf den schönsten Inseln der Welt. Hier haben wir eine Übersicht aller Systeme vorbereitet.

Schritt 7) Es geht los!
Das erste Handelssystem wurde gründlich ausgewählt, das Echtgeldkonto ist eröffnen und alles ist bereit für den ersten automatisierten Trade! Ein aufregender Moment. Die ersten Trades wirken sehr wahrscheinlich noch magisch! Positionen und Orders die aus dem Nichts auftauchen und Stops die gesetzt und angepasst werden. Ohne selbst aktiv zu werden. Nun wartet eine neue Herausforderung auf uns. Wir müssen unser Handelssystem (im Idealfall mehrere Handelssysteme) betreuen und verwalten. Läuft technisch alles ordentlich? Sollte ich das Volumen pro Trade anpassen? Hat die Strategie hinter dem System noch einen Vorteil? Sind wir in einer Drawdownphase? Wie baue ich mein Portfolio weiter aus?

Fazit

7 Schritte klingt im ersten Moment nach viel Arbeit. Kann es sein, muss es aber auch nicht. Wir haben hierbei 2 Möglichkeiten: Wir nehmen uns dem Thema an und beschäftigen uns mit allen Punkten oder aber wir holen uns einen Partner an die Seite (zum Beispiel Algo-Camp) und greifen auf seine Erfahrungen zurück. Die Entscheidung liegt bei dir. Beide Wege führen zum Ziel. An dieser Stelle möchten wir aber nochmals betonen, dass du uns jederzeit bei Fragen oder Problemen zu dem Thema kontaktieren kannst. Algo-Trading ist schließlich seit über 12 Jahren unser Alltag.

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13Aug
Perfektionierung von MetaTrader 4 oder 5: Trading-Software StereoTrader
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Der StereoTrader ist eine neue Software, die zur Effizienzsteigerung des manuellen und automatisierten Handels mit den MetaTrader-Versionen 4 und 5 (nachfolgend MT4 und MT5) entwickelt wurde. Die sehr bekannten und weltweit am häufigsten eingesetzten MetaTrader-Plattformen bieten unglaublich viele Funktionen, doch ihr Handling erscheint gerade Trading-Neulingen oft etwas umständlich. Dafür wurde die StereoTrader-Software geschaffen, die das MT-Layout verändert und alle Informationen, Ordervarianten und Befehlsmöglichkeiten übersichtlicher darstellt. Einige neue Features kommen außerdem hinzu, vor allem die jüngst erschienene Version 2.5 überzeugt damit.

Über den MetaTrader

Die erste MetaTrader-Version 4 wurde 2005 von der MetaQuotes Software Corp. veröffentlicht, MT5 folgte mit wesentlichen Änderungen im Jahr 2010. Beide Plattformen ermöglichen den Forex- und CFD-Handel, MT5 ist noch spezieller für den Aktienhandel ausgelegt. Die MetaTrader-Software basiert auf Windows, allerdings haben einige Broker inzwischen auch Mac-Versionen im Programm. Im Prinzip greifen die beiden MT-Varianten all das in komprimierter Form auf, was auch andere Handelssoftware-Lösungen bieten, doch sie überzeugen mit wesentlichen, sehr ausgereiften Features. Das erklärt ihre Beliebtheit, vor allem der MT4 wird bis heute (2019) sehr gern verwendet. Zum MetaTrader gehört die Programmiersprache MQL (je nach MT-Version MQL4 oder MQL5), die im Wesentlichen technisch versierten Tradern die Möglichkeit bietet, eigene Expert Advisors (Handelsroboter) zu programmieren. Einige EAs sind allerdings auch schon in den Basisversionen enthalten. Darüber hinaus ermöglichen diese den One-Click-Handel aus dem Chart und bieten diverse Indikatoren und Darstellungsmöglichkeiten, die das Trading auf ein neues Niveau heben. Vor allem die Unterstützung des Handels mit Algorithmen via Expert Advisors machte die MetaTrader-Software so beliebt. Doch auch die sonstigen Funktionen können sich sehen lassen. Im Überblick:

  • Es sind alle gängigen Chartdarstellungen in diversen Zeithorizonten möglich.
  • Der Handel findet per Mausklick direkt im Chart statt.
  • Trader können Backtests mit sehr weit zurückreichenden Marktdaten durchführen (inzwischen über zehn Jahre). Das dient dem Test von eigenen Handelsstrategien und von Expert Advisors.
  • Die Software enthält praktisch alle gängigen technischen Indikatoren (ab Werk rund 200), auch wenn viele Broker einen (größeren) Teil dieser Indikatoren aus Gründen der Übersicht eliminieren. Meistens bieten sie rund 30 bis 50 Indikatoren an, was genügen kann – viele dieser Entwicklungen aus den letzten 50 Jahren ähneln sich.
  • Es sind unterschiedlichste Orderarten möglich. Kunden können at market (zum aktuellen Preis) oder mit vorgegebenen Kaufstopps und -limits kaufen und ebenso auf verschiedene Weise Stopploss-Orders platzieren.
  • Expert Advisors sind Handelsroboter, die eine vom Trader vorgegebene Handelsstrategie automatisch ausführen. Das könnte der Kauf beim Erreichen eines neuen Hochs und das gleichzeitige Setzen eines Trailing-Stopps sein, der dem Kurs folgt. Es gibt etliche Strategien. Für jede dieser Strategien bieten der MT4 / MT5 entweder schon einen EA an, oder dieser lässt sich mit MQL4 / MQL5 programmieren.

Was bietet der StereoTrader?

Er verbessert die MetaTrader-Performance vor allem hinsichtlich des Handlings und fügt neue Funktionen hinzu. Trader können sich entscheiden, ob sie ihn für den MT4 oder den MT5 einsetzen möchten. Aktuell (2019) werden beide Versionen gleichermaßen stark genutzt, der MT4 wohl noch etwas häufiger. Nachfolgend sollen der Anschaulichkeit halber vor allem diejenigen Features erläutert werden, die bei der jüngsten StereoTrader-Version 2.0 hinzugekommen sind.

Neue Features bei der StereoTrader-Version 2.0

  • Scalper Terminal: Diese neue Schaltzentrale für das Trading aktivieren Anwender automatisch beim Aufruf des Trade- und Statistikpanels.
  • Volumen-Profile (genaue Anzeige von Volumendaten für jedes Asset)
  • Tradeinformationen: nachträgliche Ergebnisanzeige von Trades, erweiterte Statistik, Break-Even-Points für skalierte und/oder komplexe Trades uvm.
  • automatisierte Exits durch intelligentes Trailing
  • noch mehr maßgeschneiderte Indikatoren
  • Cluster-Trading, bei dem Zonen im Chart definiert werden, an denen das Programm automatisiert Orders ausführt, sodass punktgenaue Einstiege überflüssig werden
  • verschiedene Trading-Modi (siehe weiter unten)

Die StereoTrader-Software läuft ausschließlich auf Windows-Betriebssystemen.

Neue Features bei der StereoTrader-Version 2.5

Das jüngste Update vom StereoTrader bringt die Software auf ein neues Level. Alle Neuerungen und Änderungen hat Dirk Hilger (Entwickler vom StereoTrader) in diesem Video vorgestellt:

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Vier Trading-Modi mit dem StereoTrader

Die StereoTrader-Software bietet dem Trader verschiedene Trading-Modi:

  • Stereo Future Mode (bekannt unter anderem vom Ninja- und Nanotrader sowie weiteren Software-Varianten)
  • Stereo Hedge Mode (exklusiv nur mit der StereoTrader-Software verfügbar)
  • Single Hedge Mode (ein Standard beim MT4)
  • Single Net Mode (verfügbar auf diversen Plattformen)

1-Click Speedtrading

Den von den beiden MetaTrader-Varianten 1-Klick-Handel baut die StereoTrader-Software aus. Sie stellt ihn für über 30 (!) Trading-Befehle übersichtlich zur Verfügung. Das ermöglicht sekundenschnelle manuelle Trades, was für Scalper extrem wichtig ist. Doch es ist auch eine Scalping-Automatisierung möglich, welche die Effizienz und den Profit deutlich verbessert.

Innovative Automatismen

Die StereoTrader-Software beweist, dass sich verschiedene MetaTrader-Features noch weiter automatisieren und damit effizienter machen lassen. Unter anderem erzeugt das integrierte Schätzer-Modul im Handumdrehen übersichtlich dargestellte Backtesting-Ergebnisse. Mit der an MQL4/5 angelehnten Programmiersprache StereoMQL lassen sich komplette Strategien, individuelle Trailing-Stopps und benutzerdefinierte Ausstiegsregeln auf Tick- oder Candle-Basis programmieren. StereoMQL schreibt im Prinzip die MetaTrader-Programmiersprachen MQL4/5 auf höchstem Niveau fort und ist dabei wirklich einfach zu verstehen.

Vereinfachung durch isolierte Strategien

Das Ziel der StereoTrader-Software, die MetaTrader-Darstellung zu vereinfachen, zeigt sich in der Isolierung von Strategien. Mit der StereoTrader-Anwendung können die Trader einzelne Strategien im Handelsinstrument, auf ihrem Tradingkonto und auch in mehreren gleichzeitig geöffneten Charts darstellen. Diese zeigen stets nur die Statistiken und Orders der verwendeten Basisstrategie. Die Trader benötigen damit nicht mehr – wie bei MT4/5 – mehrfache Konten, Derivate und Installationen.

Intelligente Orders

Die StereoTrader-Software erweitert das Order-Repertoire von MT4/5 um Market If Touched (MIT-Orders) für synthetische Stopps, weitere Pending Orders, Take Profits, Limit-Pullback, Market-Trailing, Umkehr, Net und One Cancels Other (OCO). Das eröffnet deutlich mehr Handelsmöglichkeiten.

StereoTrader AutoTrading.

Algo-Handel

Auch der algorithmische Handel mit Expert Advisors – ein herausragendes Kennzeichen von MT4/5 – wurde nochmals verbessert. Mit den StereoTrader-Algorithmen können Trader ihr Risikos um die Hälfte senken, ohne zuvor gewonnene Profite wieder abgeben zu müssen. Das funktioniert über sogenannte algobasierte strategische Orders. Damit lassen sich auch ein Marktrauschen und lange Zeit seitwärts laufende Märkte handeln. Beides kommt intraday immer häufiger vor – vermutlich eine Folge der seit 2008/2009 verstärkt eingesetzten Expert Advisors.

History Trading

Bei diesem StereoTrader-Feature handelt es sich nicht um direktes Backtesting, sondern um die Auswertungen vergangener Trades und Strategien inklusive der verwendeten Indikatoren. Das ist eigentlich das Gegenteil von Backtesting, auch wenn es ebenfalls auf historischen Ereignissen basiert. Beim Backtesting wird ja untersucht, was eine neu erdachte Strategie in der Vergangenheit für Ergebnisse gebracht hätte. Beim History Trading wird untersucht, was wirklich stattgefunden hat. Es ist praktisch ein digitales Trading-Tagebuch und unterstützt sehr stark den Lernprozess. Broker können es für Seminare und Webinare verwenden.

StereoTrader-Design

Einer der wichtigsten Vorteile ist das Design, das eine intuitivere Bedienung als die MetaTrader-Benutzeroberfläche erlaubt. In dieser Hinsicht haben sich die Ansprüche der Trader seit etwa 2016 verändert. Technische Spielereien und sehr bunte Trading-Desktops mag fast niemand mehr – Trader wollen Ergebnisse sehen und die Plattform schnell verstehen und einfach bedienen können. Dennoch ist das StereoTrader-Design sehr modern, wirkt nahtlos und eliminiert die bei MT4/5 üblichen Störfaktoren durch Popups, die den Chart manchmal verdecken. Die Felder mit den Charts lassen sich frei auf dem Desktop verschieben, der Trader richtet sich seine individuelle Oberfläche ein.

Sie können die StereoTrader-Software direkt beim Hersteller mieten.

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07Mai
Opening Range Breakout: Aber modern.
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Die Opening Range Breakout-Strategie (ORB) ist ein Klassiker unter den Handelsstrategien. Hierbei wird das High und das Low innerhalb einer gewissen Uhrzeit betrachtet und den Ausbruch aus dieser Zone gehandelt. Zum Beispiel wird gerne im DAX die Range von 08:00 bis 09:00 Uhr betrachtet. Wird ab 09:01 Uhr das Hoch gebrochen, so gehen wir long. Wird das Tief gebrochen, so gehen wir eine Short-Position ein und setzen auf fallende Kurse.

Beispiel-Range im DAX mit 2 Fehlausbrüchen.

Aktueller Stand und Ideen

Inzwischen gibt es einige Weiterentwicklungen von der klassischen Strategie:

  • Die Range von 08:00 bis 10:00 Uhr betrachten
  • Um die Range einen Abstand von z.B 5 Punkten setzen und erst dann einsteigen.
  • Bei einem Verlust mit erhöhtem Volumen auf einen Ausbruch in die andere Richtung setzen
  • und viele mehr

Der Kreativität sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wenn die Grundstrategie zum Beispiel erstmal als Handelssystem (Expert Advisor) programmiert wurde, dann lassen sich sehr viele Optimierungen testen.

Hier ein paar Ideen die noch getestet werden könnten:

  • Eine Range nur dann handeln, wenn Sie eine Mindestgröße erreicht hat
  • Den Stop Loss/Take Profit an der aktuellen Volatilität anpassen
  • Einen Zeit-SL: Nach z.B. 2 Stunden die Position schließen, wenn sie noch offen ist
  • Eine Range nur dann handeln, wenn der Markt gestern durchgehend seitwärts unterwegs war (In der Hoffnung, dass die Spannung heute ausbricht)

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie ist eine solide Grundstrategie auf die aufgebaut werden kann. Ähnlich wie bei einem Haus das Fundament. Mit der klassischen Grundstrategie “Opening Range Breakout” haben wir definitiv ein stabiles Fundament.

Ob, wie und in welcher Form die ORB-Strategie heute erfolgreich ist, soll hier in diesem Artikel gar nicht das Hauptthema sein. Wir möchten hier vielmehr auf eine moderne Abwandlung der OBR-Strategie eingehen.

Statisch?

Wenn Sie Algo-Camp schon etwas länger verfolgen, dann kennen Sie sicherlich unser Lieblingsmotto: “Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.”

Auch bei diesem Thema passt das Motto wieder sehr gut. In der heutigen Zeit ist nichts mehr starr. Im Projektmanagement, in der Mode, in fast jedem Beruf gibt es kaum noch den klassischen Alltag. Alles wird immer dynamischer und individueller. Selbst die Preisbildung bei großen Online-Shops wird je nach Uhrzeit und Gerät des Käufers angepasst.

Da sollten wir uns die Frage stellen: Ist es dann noch zeitgemäß anzunehmen, dass der Markt immer zur gleichen Uhrzeit seine Range bildet? Weiß der Markt, dass er von 08:00 bis 09:00 Uhr eine Range bilden soll? Vielleicht weiß er das heute. Aber wieso sollte er auch morgen und übermorgen zur gleichen Uhrzeit eine Range bilden?

Genau mit dieser Frage hat sich unsere Handelsabteilung in den letzten Monaten beschäftigt.

Dynamisch!

Der Markt bildet seine Range in der Regel spontan aus. Die Ausbildung einer Range ist ein natürliches Verhalten des Markets: Die Masse weiß nicht wo es hingehen soll/wird. Die Masse ist verunsichert und daher bewegt sich ein Markt über Minuten, Stunden oder Tage in einer Range.

Ziel: Dynamische Ranges im Markt automatisch erkennen und ebenfalls automatisiert handeln!

Einige Monaten haben wir an den Funktionen programmiert, um dynamische Ranges zu erkennen die keine zeitliche Vorgabe haben. Mal bildet ein Markt 2 Tage keine Range aus und an anderen Tagen läuft der Markt von einer Range zur nächsten Range.

Ein Beispiel vom USDJPY bei dem automatisch 2 dynamische Ranges erkannt und automatisch gehandelt wurden.

Dadurch, dass wir einen Expert Advisor mit unserer Range-Erkennung programmiert haben, können wir auch ganz genau testen und analysieren ob die Idee überhaupt profitabel ist. Ist der Ausbruchshandel von dynamischen Ranges überhaupt profitabel?

Ja!

Die Kunst liegt hier in der Erkennung der Ranges sowie (wie so oft) im Risiko-Management.

Während der Entwicklung tauchten folgende Fragen bzw. Probleme auf:

  • Wie wird eine Range definiert? Und wie können wir das dem Computer beibringen?
  • Wann ist eine Range eine Range und nicht nur einfach eine kurze “Ruhephase”?
  • Wie gehen wir mit kurzen Spikes vom High bzw. Low um (Fehlausbrüche)?
  • Wie lange ist eine Range gültig?
  • In welchen Zeiträumen darf eine Range erkannt werden?
  • und viele weitere Hürden

 

Ergebnis: AusbruchsBaron

Das Ergebnis aus der Untersuchung und Programmierung ist der “AusbruchsBaron”. Ein Expert Advisor für den MetaTrader 4 welcher den USDJPY handelt. Genau dort sucht, findet und handelt er die dynamischen Ranges automatisch. Der Backtest hat gezeigt, dass die Strategie bereits seit 2003 profitabel funktioniert. Bis heute gab es nur 2 Jahre die leicht negativ beendet wurde. Mehr Informationen zum AusbruchsBaron finden Sie auf der Detailseite vom Expert Advisor.

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